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Saison 2015/16: Die Spiele der SpVgg in der A-Klasse 5 Schweinfurt bzw. B-Klasse 7 Schweinfurt

Hier findet Ihr die Spielberichte der
- 1. Mannschaft,
- 2. Mannschaft und
- Damenmannschaft (Freundschaftsspiele)



Führung wechselt in Neuschleichach mehrfach - am Ende geht der SV als Sieger vom Platz

Die Führung der Neuschleichacher steckt die SpVgg schnell weg und führt noch vor der Pause mit 2:1. Daniel Paul und Jonas Schmitt drehen binnen zwei Minuten erneut das Spiel und bringen den SV auf die Siegerstraße. Tizian Hahner macht durch einen fulminanten Alleingang den Sack zu. Roßstadt enttäuscht, Neuschleichach steigt ab - zumindest sportlich.

Neuschleichach - 22. Mai Für Roßstadt geht es beim SVN um nichts mehr, Neuschleichach möchte den drohenden Abstieg in die B-Klasse abwenden. Entsprechend courargiert starten die Hausherren, die durch Jonas Schmitt zur ersten Tormöglichkeit kommen. Manuel Koch bringt eine scharfe Flanke auf die Fünfmeterlinie. Der dort positionierte Schmitt köpft den Ball über's Tor (13. Minute). Weiter geht's mit Sebastian Karg, der kurz auf Nico Koch ablegt. Koch guckt sich ein Eck aus und schiebt das Spielgerät flach an Fabian Schwinn vorbei in's Tor (14.). Keine Chance für den Roßstadter Schlussmann. Und was machen seine Vorderleute? Die bringen in den ersten 30 Minuten keinen Fuß auf den Boden, weshalb es Michel Hellmuth aus der zweiten Reihe probiert. Seine Bogenlampe geht knapp über das Gehäuse (26.). In der 30. Minute bekommt der SV einen Freistoß zugesprochen. Empfänger des ruhenden Balls ist Schmitt, der sieben Meter vor dem Tor den Schlappen hinhält und an Schwinn scheitert. Starke Reaktion des Dippachers.

Auf der Gegenseite tritt Hellmuth zum Freistoß an. Im Strafraum lauert Sebastian Baumgartl. Dessen Gegenspieler will den Ball ablaufen, rechnet aber nicht mit Baumgartl, der reingrätscht und Abwehr und Torwart übertölpelt - es steht 1:1 (33.). Roßstadt macht das Spiel nun schnell. Baumgartl hat Blut geleckt und schnappt sich den Ball. Mit einer geschickten Körperdrehung geht er an Daniel Paul und zieht ab. Knapp drüber. Bastian Neeb - zwischen den Pfosten beim SV aktiv - kann aufatmen (34.). In der nächsten Aktion schaltet sich Paul in die Offensive ein und legt auf den eingewechselten Tizian Hahner ab. Hahner taucht vor Schwinn auf, scheitert aber kläglich. Der Keeper der SpVgg fährt das Bein aus und hält stark (41.). Roßstadt nutzt das Momentum und kommt verheisungsvoll vor's Tor. Andreas Bauerschmitt beweist Übersicht und bringt einen Steilpass auf Florian Schinzel. Der Torwarttrainer behält die Nerven und schiebt flach zum 1:2 ein (43.). Als Roßstadt im Mittelfeld den Ball dumm herschenkt, bekommt der SV vor dem Seitenwechsel nochmal die Chance auf den Ausgleich. Schmitt bedient Koch, der sich im Zweikampf mit Tizian Pappenheimer festbeißt und gezwungen ist, einen Bogen um den gegnerischen 16er zu schlagen. Koch kommt schließlich zu weit ab und scheitert aus spitzem Winkel (45.).

In der 48. Minute legt Paul auf Karg ab. Karg geht halbrechts in den Strafraum und zieht ab. Pappenheimer hält den Fuß dazwischen und entschärft die Situation. Eine Minute später bringt Benjamin Beetz eine Freistoßflanke auf Baumgartl. Der Stürmer setzt den Flugkopfball links am Tor vorbei (49.). Und der offene Schlagabtausch geht weiter: Mit Paul, der 25 Meter vor dem Kasten das Auge für Hahner hat und den Ball in den Lauf des Offensivmanns hebt. Hahner trümmert das Leder an den Pfosten (53.). Glück für die Gäste, die den Sack zumachen müssen. Eine weitere Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden, leitet Baumgartl ein. Dieser legt am Strafraumeck rüber auf Florian Oppelt, der kurz zuvor eingewechselt wird. Oppelt trifft den Ball nicht richtig, weshalb die Situation verpufft (58.).

Das Spiel wird hektischer. Der Schiedsrichter muss immer wieder schlichten. So auch in der 68. Minute, wo Stefan Pappenheimer den Spieler des SV kurz vor dem Strafraum abräumt. Die Heimmannschaft fordert Elfmeter, darf sich aber so oder so nicht beschweren. Der fällige Freistoß schlägt nämlich unten rechts in die Maschen ein. Torschütze ist Paul. Der Spielausgang steht weiter auf Messers Schneide, denn die SpVgg schlägt postwendend zurück. Ein Einwurf wird länger und länger, Tobias Baum kommt mit den Kopf ran und überwindet Neeb - und die Querlatte (70.). Im direkten Gegenzug geht es mit einem Konter der Neuschleichacher weiter. Karg bringt eine Flanke auf Schmitt. Roßstadt muss die Szene bereinigen, der Ball rutscht allerdings unerwartet auf Schmitt durch. Schmitt legt das Spielgerät schließlich abgezockt in die Maschen. Roßstadt bringt sich nun endgültig um den Lohn seiner Arbeit. Zunächst ist es Baumgartl, der ungestüm in den Zweikampf geht und Gelb-Rot sieht (76.). Nach einem unnötigen Ballverlust ist es wenig später Beetz, der Foul spielen muss, sich beim Unpartteischen beschwert und binnen Sekunden zweimal den gelben Karton sieht - Roßstadt muss zu neunt weiterspielen (83.). Zu allem Überfluss kann Hahner in der 92. Minute auf der linken Seite in den 16er durchmarschieren und den Ball nahezu ungehindert ins Torkreuz nageln.

Roßstadt verliert sechs der letzten acht Saisonspiele. Neuschleichach holt drei Punkte. Gleichzeitig gewinnt der SC Lußberg-Rudendorf mit 4:0 gegen Koppenwind, weshalb der SV den Gang in die B-Klasse antreten muss. Die SpVgg schleppt sich mit einem dezimierten Kader in die Sommerpause. Das Spiel in Neuschleichach ist sympthomatisch für den Saisonverlauf: Rückschläge werden weggesteckt, weshalb die SpVgg im Herbst von der Tabellenspitze grüßt. Mit dem unnötigen 1:3 gegen Kirchlauter kommt der Bruch. Wegen Verletzungen muss Schinzel seine Elf immer wieder umstellen, was folgt ist eine Achterbahnfahrt. Auch in Neuschleichach ist für Roßstadt mehr drin. Nach dem 2:1 muss die SpVgg den Sack zu machen.

+++ Update 23.05.2016 +++
Wie das Haßfurter Tagblatt berichtet, hält der SV Neuschleichach über Umwege die Klasse. Denn die Reserve (Platz 6 in der B-Klasse 7) profitiert vom Aufstiegsverzicht der vor ihr platzierten Teams und steigt in die A-Klasse auf. In diesem Fall tauschen 1. und 2. Mannschaft die Liga.

Tore:
1:0 14. Minute - Nico Koch
1:1 33. Minute - Sebastian Baumgartl
1:2 43. Minute -
Florian Schinzel
2:2 68. Minute - Daniel Paul
3:2 70. Minute - Jonas Schmitt
4:2 92. Minute - Tizian Hahner

Besondere Vorkommnisse:
76. Minute - Gelb-Rot für Sebastian Baumgartl

83. Minute - Gelb-Rot für Benjamin Beetz

(PE)

 

Roßstadt vergibt mehrere 100%ige und zieht am Ende mit 1:3 den Kürzeren beim SVN

Roßstadt bremst sich in Neuschleichach selbst aus. Philipp Eigner, Benjamin Beetz und Bastian Schwinn lassen beste Torchancen liegen. Wie schon in Zell nutzt die Schwarz-Elf die 45-minütige Druckphase nicht aus. Nach der Pause schlägt der SV eiskalt zu.

Neuschleichach - 22. Mai Auch für die Reserve heißt es nach den Doppelspieltagen der letzten Wochen noch einmal: Zähne zusammenbeißen und drei Punkte einfahren! Und die Schwarz-Elf startet verheisungsvoll, fährt einen gefährlichen Konter nach dem anderen. Der SV Neuschleichach bleibt dank einer miserablen Chancenverwertung der Gäste im Spiel. Wie in der 12. Minute, wo der SV den Ball nicht aus dem eigenen 16er bringt. Dominik Hofmann geht dazwischen und legt per Kopf auf Philipp Eigner ab. Eigner könnte sich den Ball noch zurechtlegen und schließt überhastet ab. SV-Keeper Thomas Huttner bedankt sich und hält die Fäuste hin. Die 26. Minute bringt die nächste glasklare Torchance für Eigner. Benjamin Beetz setzt sich auf dem linkel Flügel wunderbar durch und geht an zwei Gegenspielern vorbei. Eigner läuft mit, kann die scharfe Hereingabe am zweiten Pfosten aber nicht im Tor unterbringen. Eine Minute später sehen die Zuschauer eine Kopie des vorherigen Angriffs, nur versucht es Beetz jetzt im Alleingang und scheitert am Pfosten (27.).

Roßstadt hadert mit seiner Chancenverwertung und dem "Unparteiischen", der sich im Mittelkreis festläuft und zahlreiche Angriffe der Gäste wegen angeblicher Abseitspositionen abpfeifft. Ein Adlerauge, das auch sonst alle Qualitäten eines Schiedsrichters mitbringt. Hier beweist der SV immer wieder ein goldenes Händchen. Wie dem auch sei, die SpVgg muss mit zwei bis drei Toren führen, denn auch Bastian Schwinn bekommt eine wunderbare Hereingabe am zweiten Pfosten nicht in die Maschen gedrückt (30.). Stattdessen kann Oliver Leuchter den ersten nenneswerten Angriff seiner Mannschaft im Tor der SpVgg unterbringen (34.). Ein Sonntagsschuss, bei dem Michel Hellmuth keine Chance hat. Kurz vor der Pause kann Roßstadt beinahe ausgleichen. Den Distanzschuss von Dominik Hofmann lässt Huttner nach vorne prallen. Huttner will seinen Fehler glattbügeln und schmeißt sich auf das Sielgerät. Da kommt Eigner herangerauscht und bringt die Fußspitze dazwischen - doch der Ball trudelt am Pfosten vorbei ins Aus (41.).

Nach dem Seitenwechsel merkt man den Gästen das laufintensive Spiel der ersten Halbzeit an. Sommerliche Temperaturen und eine ausgedünnte Bank sorgen dafür, dass die SpVgg zwei Gänge zurückfahren muss. Das nutzen die Neuschleichacher. So landet in der 60. Minute eine mustergültige Hereingabe im Strafraum. Marcel Nastroll pflückt das Leder aus der Luft und netzt zum 2:0 ein. Doch die SpVgg gibt nicht auf. Fabian Schwinn kurbelt das Spiel immer wieder an und nimmt es teils mit zwei bis drei Gegenspielern auf. So auch in der 67. Minute, wo er am 16er-Eck auf seinen Bruder Bastian querlegt. Schwinn legt den Ball an Huttner vorbei und hat alle Zeit der Welt, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Stattdessen kommt Hektik auf und Schwinn nagelt den Ball an die Latte. Die Strafe folgt auf dem Fuß, denn Natstroll kann einen weiteren Konter zum 3:0 abschließen (72.). Die SpVgg muss der dünnen Personaldecke geschuldet nun zwischen den Pfosten wechseln. "Interimstorwart" Hellmuth muss noch in der 1. Mannschaft ran und macht wie schon in den Spielen zuvor einen bärenstarken Job. Roßstadts etatmäßiger Stürmer, Matthias Grecksch, muss stattdessen ran. Und Grecksch verdient sich nach einem Distanzschuss von Nastoll prompt Applaus (76.). Eine sehenswerte Rettungsaktion, die den Preis "Schönste Parade 2015" verdient hätte. Und das schon im Mai. Und ligaübergreifend.

Den Schlusspunkt einer enttäuschenden Partie setzt Bastian Schwinn, der abermals von seinem größeren Bruder auf die Reise geschickt wird. Wieder degradiert Fabian die gegnerische Abwehrreihe zu Statisten. Bastian nimmt den Ball nun routiniert an und drückt ihn zum 1:3 in's Netz (85.). Dabei bleibt es auch. Roßstadt lässt Punkte liegen und beendet die Saison auf Platz 7.

Tore:

1:0 34. Minute - Oliver Leuchter
2:0 60. Minute - Marcel Nastroll
3:0 72. Minue - Marcel Nastroll
3:1 85. Minute -
Bastian Schwinn


Achterbahnfahrt in Wonfurt endet mit glücklichem Sieg für Roßstadt

Roßstadt führt nach 35 Minuten mit 3:0. Der Nachmittag scheint für den TSV gelaufen, doch der schnelle Anschlusstreffer bringt das Team von Frank Münzberg zurück ins Spiel. In der 68. Minute kann Dominic Kurz ausgleichen. Vieles spricht jetzt für Wonfurt. Doch eine Ecke bringt das glückliche 4:3 für Roßstadt. Matchwinner ist Doppeltorschütze Stefan Pappenheimer.

Wonfurt - 3. April Gegen den Tabellenvorletzten macht Florian Schinzel die Marschroute schnell aus: Drei Punkte sind Pflicht. Roßstadt spielt seinem Trainer zunächst in die Karten, verliert aber von Minute zu Minute mehr den Faden.

Los geht es mit einem langen Ball, der bei Michel Hellmuth landet. Der Defensivchef sieht den mitgelaufenen Stefan Pappenheimer. Auf Höhe des Elfmeterpunkts zieht Pappheimer kompromisslos ab und trifft zum 1:0 (4.). Roßstadt bleibt in der Vorwärtsbewegung, kann seine Feldvorteile aber lange nicht in ein 2:0 ummünzen. In der 33. Minute ist es dann soweit: Die Ecke von Michael Römmelt landet vor den Füßen des Gegners. Doch der TSV bekommt das Spielgerät nicht aus dem Gefahrenbereich, weshalb Tobias Neundorfer den Bums rausholen kann und aus gut 10 Metern trifft. Unter die Latte und damit unhaltbar für Torsten Haas. Und weiter geht es mit einem Freistoß für Roßstadt: Pappenheimer schlägt den Ball in den 16er. Tobias Baum legt auf Sebastian Baumgartl ab. Der Stürmer zieht aus zehn Metern ab und trifft links unten (35.). Erneut kann Haas nicht eingreifen.

Was für eine Ausgangslage für die Gäste. Doch Wonfurt setzt zum Gegenschlag an. Mangels Anspielmöglichkeiten landet der Ball bei Hellmuth, Roßstadts letztem Mann. Sebastian Curth wittert den Anschlusstreffer und nimmt Hellmuth das Spielgerät ab. Der Wonfurter hat nun freie Bahn und überwindet Marco Heppt (37.). Die Anhänger der SpVgg ahnen bereits, dass es heute noch einmal eng werden sollte.

Nach dem Seitenwechsel macht Baumgartl das Spiel schnell und bringt die Flanke auf den eingewechselten Benjamin Beetz. Beetz positioniert sich am kurzen Pfosten und verpasst das 4:1 nur knapp (50.). Fünf Minuten später sollte sich die Chancenverwertung rächen, denn der Schiedsrichter zeigt nach einem unübersichtlichen Strafraumgerangel auf den Punkt. Andreas Baunacher trifft rechts unten und verkürzt auf 2:3 (55.). Heppt - in der letzten Woche noch mit einem gehaltenen Elfmeter - springt in die falsche Ecke. Das Spiel wird nun immer hektischer, Roßstadt lässt sich zu sehr in die eigene Hälfte drücken. Die Strafe folgt auf dem Fuße - oder besser gesagt mit dem Kopf: Baunacher erobert an der Seitenlinie den Ball und bringt eine mustergültige Flanke auf Dominic Kurz, der den Kopf hinhält und das 3:3 bejubelt (68.).

Es bleibt dabei, die Elf von Florian Schinzel präsentiert sich in den zweiten 45 Minuten zu passiv. Die Stürmer hängen in der Luft, das Mittelfeld ist nicht vorhanden. Passiv verhält sich auch Andreas Bauerschmitt in der 71. Minute, als er Alexander Meißner an der Seitenlinie stellen möchte. Passiv, da er den Wonfurter nicht angeht und die Situation mit fairen Mitteln bereinigen möchte. Doch Meißner sucht den Körperkontakt und lässt sich fallen. Der Unparteiische zeigt die Gelbe Karte für Bauerschmitt. Keine fünf Minuten vorher sieht Bauerschmitt bereits Gelb, weshalb er mit Gelb-Rot vom Platz muss. Mit dem Rücken zur Wand scheint Roßstadt den Schalter umlegen zu können. Zunächst ist es Baumgartl, der sich den Ball in der eigenen Hälfte holt und einen 40-Meter-Sprint hinlegt. Am Ende fehlt ihm die Kraft, um Haas überwinden zu können (74.). Doch es bleiben noch 15 Minuten, die die SpVgg nutzt: Philipp Schmitt kann sich aus der Wonfurter Klammer befreien und sieht Baum, der im freien Raum durchstartet. Baum treibt den Ball nach vorne und steckt durch auf Neundorfer. Roßstadts "7er" scheitert aus aussichtsreicher Position am TSV-Schlussmann. Die Situation ist nicht bereinigt, denn Haas liegt am Boden und Baum kommt zum Nachschuss. Im letzten Moment klärt ein Abwehrspieler auf der Linie (78.). Der darauffolgende Eckball wird von Baum getreten. Eigentlch ein Fall für Haas, denn der Ball kommt in den 5-Meter-Raum. Aus dem Hintergrund rauscht Pappenheimer heran und köpft zum vielumjubelten 4:3 ein (79.). Wonfurts Siegeswille scheint nun gebrochen. Die Heimmmannschaft muss sich mit Fouls und Provokationen behelfen, die nur selten abgepfiffen werden. In der 86. Minute scheint der Geduldsfaden des Unparteiischen gerissen zu sein, denn Bernhard Keller kann Beetz' Angriffsbemühung nur noch stoppen, indem er ihm mit den Händen das Bein wegzieht. Folglich sieht Keller Gelb-Rot.

Insgesamt ein glücklicher Sieg für Roßstadt. Nach dem 3:0 muss Roßstadt den Sack zumachen, stattdessen folgt eine Aufholjagd, die man von einem Kellerkind nicht erwarten würde. Doppeltorschütze Pappenheimer stellt die Weichen in der 79. Minute auf Sieg. Roßstadt bleibt auf dem 5. Tabellenplatz.

Tore:
0:1 4. Minute -
Stefan Pappenheimer
0:2 33. Minute - Tobias Neundorfer
0:3 35. Minute - Sebastian Baumgartl
1:3 37. Minute - Sebastian Curth
2:3 55. Minute - Andreas Baunacher (FE)
3:3 68. Minute - Dominic Kurz
3:4 79. Minute - Stefan Pappenheimer

Besondere Vorkommnisse:
71. Minute - Gelb-Rot für Andreas Bauerschmitt
86
. Minute - Gelb-Rot für Sebastian Knoblach
(PE)

 

Reserve gibt gegen Wonfurt den Favoritenschreck

Roßstadt startet fulminant und führt bereits nach 27 Minuten mit 3:0. Thomas Bauerschmitt tritt als Doppeltorschütze auf. Patrick Macht, Patrick Weiß und Co. setzen den Wonfurtern immer wieder mit schnellen Dribblings und unerreichbaren Steilpässen zu. In der 55. Minute stellt Markus Karl den Endstand her. Über eine höhere Niederlage könnte sich der Tabellenführer nicht beschweren.

Wonfurt - 3. April Vor dem Spiel gegen den Klassenprimus waren die Hoffnungen der SpVgg nicht zwingend an einen Kantersieg geknüpft. Ein Unentschieden wäre ein achtbares Ergebnis für die chronisch ersatzgeschwächte Roßstadter Reserve. Doch mit Benjamin Beetz, Thomas Bauerschmitt und Jakob Krause standen unerwartet drei Spieler zur Verfügung, die heute den Unterschied machen sollten.

Was war in den 90 Minuten passiert? Roßstadt startet courargiert und lässt dem TSV keine Freiräume. Ganz anders als noch gegen Lußberg-Rudendorf. Erstmals deutet sich der Leistungssprung in der 3. Minute an: Patrick Macht schlägt einen langen Pass auf Thomas Bauerschmitt. Der Linksaußen kann den Ball erlaufen und legt zurück auf Patrick Weiß. Weiß - heute im offensiven Mittelfeld neben Macht eingesetzt - zieht ab und verfehlt das Tor nur knapp. Eine Minute später ist es erneut Macht, der Übersicht beweist und Benjamin Beetz auf die Reise schickt. Beetz bildet auf Rechtsaußen das Pendant zu Bauerschmitt und frisst Meter um Meter. Wie auch hier, wo er zur Grundlinie zieht und das Spielgerät in den Rücken der TSV-Defensivreihe spielt. Dort lauert Bauerschmitt und drückt den Ball zum 1:0 in die Maschen (4.).

Was für ein Einstand für die SpVgg, die in der Folge jegliche Offensivbemühung der Wonfurter im Keim erstickt. Wenn es eng wird, gehen wahlweise Johannes Meier oder Tizian Pappenheimer dazwischen. Wie in der 11. Minute: Meier verliert das Laufduell gegen Julian Kuhn. Der TSV-Kapitän gibt ab auf Christian Klöter, der bereits zum Schuss ansetzt. Von der Seite rauscht Pappenheimer heran und bereinigt die Situation. Glück für Roßstadt, doch andererseits auch symptomatisch für eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auf der anderen Seite treibt wieder einmal Bauerschmitt das Spiel nach vorne. Mit einem langen Diagonalball setzt er Dominik Hofmann ein, der über den rechten Flügel in den 16er einläuft. Sein Querschläger geht weit am Kasten vorbei (16.). Der TSV gibt nicht auf und zwingt Hofmann zum Fehlpass. Sascha Kellner schnappt sich den Ball und sieht Manuel Eck, der auf Linksaußen freie Bahn hat. Roßstadts "6er" - Jakob Krause - geht mit einer beherzten Grätsche dazwischen. Guter Einsatz, was jedoch fehlt ist das Timing. So kann Eck auf Klöter ablegen. Klöter wiederum wird von Meier und Pappenheimer bedrängt und steht mit dem Rücken zum Tor. Doch der Wonfurter holt 100% aus der Situation raus und schließt mit der Hacke ab. Daniel Clow taucht ab und rettet stark. Eck kommt zum Nachschuss, den Clow sicher hält (20.). Super Einzelaktion vom Roßstadter Schlussmann. Im Gegenzug setzt sich Beetz gegen drei Wonfurter durch und steckt durch auf Markus Karl. Der Stürmer wird bedrängt, kann aber auf Bauerschmitt zurücklegen. Dessen Schuss geht drüber (21.). Es geht im Minutentakt weiter: Mit Macht, der einen Pass durch die Gasse auf Karl bringt. Halbrechts vor dem Tor lässt Karl das Zielwasser vermissen - noch. Der Stürmer schießt Markus Vollert an - ein dankbarer Ball für den Torhüter (22.). Kaum ist Wonfurt im Ballbesitz, geht Roßstadt dazwischen und fährt den nächsten Konter: Pappenheimer marschiert über den halben Platz und steckt durch auf Beetz. Beetz legt rüber auf Karl. Karl wiederum hat das Auge für Macht, der sich im 16er festdribbelt und von den Füßen geholt wird (23.). Den fälligen Elfmeter versenkt Beetz im rechten Toreck (24.).

Die Heimelf steht jetzt mehr und mehr unter Druck, wie in der 27. Minute: Der TSV kann sich hinten nicht befreien. Matthias Grecksch läuft Vollert an. Der Torwart drischt das Leder auf den eingewechselten Fabian Piermaier. Dem Defensivmann geht das zu schnell, denn Karl rückt auf und zwingt ihn zum Abspielfehler. Der lachende Dritte ist Bauerschmitt. Bauerschmitt nutzt den Freiraum aus und zieht in den Strafraum, wo er trocken zum 3:0 abstaubt. Langes Eck - keine Chance für Vollert (27.). Roßstadt will den Sack jetzt zumachen: Ein Karl-Freistoß findet Krause, der zum Kopfball hochsteigt und das Tor nur knapp verfehlt (35.). In der 37. Minute schlägt Krause einen Pass auf Bauerschmitt. An der Grundlinie angekommen legt Bauerschmitt rein auf Bastian Schwinn, der aus aussichtsreicher Position knapp verfehlt. Aus dem Hintergrund rauscht Beetz heran. Sein Schuss kommt direkt auf Vollert, der keine Probleme hat. Anders als in der 40. Minute, wo Vollert einen Freißstoß unnötig mit dem Bein in die Luft katapultiert. Die Kerze schlägt vor den Füßen von Schwinn auf. Schwinn kann sich nicht mehr richtig eindrehen, weshalb sein Schuss weit vorbei geht. Die letzte Szene vor der Pause hat wieder Schwinn: Bauerschmitt erkämpft sich den Ball im 16er und legt uneigennützig auf Schwinn ab. Der Joker bekommt keinen Druck hinter den Schuss, weshalb der TSV-Keeper zugreifen kann (45.).

Nach dem Seitenwechsel gehen es beide Mannschaften langsamer an. Die spielbestimmende Elf bleibt aber Roßstadt. In der 49. Minute landet ein langer Ball bei Karl. Karl lässt auf Weiß prallen, der aus halblinker Position den Torwart anschießt. Sekunden später kommt das Spielgerät boumerangartig zurück zu Weiß, doch dessen Distanzschuss geht am Tor vorbei. In der 55. Minute tritt Weiß indess als Vorlagengeber auf: Die SpVgg macht das Spiel schnell. Weiß spielt in den Lauf von Karl, der ansatzlos abzieht und das 4:0 bejubeln darf. Nach einer starken Leistung belohnt sich Karl endlich mit seinem ersten Saisontor. Doch Roßstadt will noch einen drauflegen: Macht bringt einen seiner gefürchteten Steilpässe. Der Empfänger ist diesmal Hofmann, der heute in ungewohnter Defensivrolle agiert und hier einen Ausflug in den TSV-Strafraum unternimmt. Der Dippacher verfehlt das TSV-Tor nur knapp (70.). In der 76. Minute hält Bauerschmitt aus zwölf Metern einfach mal drauf. Der Abpraller landet bei Schwinn. Schwinn schaltet zu langsam und lässt sich von Vollert abdrängen. Eine 100%ige.

Ein Sprung in die Schlussphase bringt eine weitere Tormöglichkeit für Grecksch: Auf Höhe der Seitenlinie macht der Stürmer den eingewechselten Philipp Eigner als Anspielstation aus. Am 16er-Eck legt Eigner wieder auf Grecksch ab. Grecksch fehlt am Ende die Kraft, um das Tor von Vollert zu gefährden. Zudem wird der Winkel zu spitz (80.). Den Schlusspunkt setzt Karl, der zuvor von Macht mit einem langen Ball geschickt wird. Karl zieht ansatzlos ab. Vollert steht zu weit vor dem Tor und ist bereits überwunden. Nur der Pfosten sorgt dafür, dass es beim 4:0 bleibt (90.).

Roßstadt zeigt seine beste Saisonleistung. Clow ist nur selten gefragt, zeichnet sich aber in den entscheidenden Momenten aus. Hinten halten Meier, Pappenheimer und Hofmann den Laden dicht. Vor der Abwehr kurbelt Krause das Spiel an, Macht und Weiß sind dankbare Abnehmer. Beide finden über 90 Minuten die Räume, die Wonfurt wehtun. Auf den Außenbahnen dribbeln sich Beetz und Bauerschmitt auf die Grundlinie durch oder spielen die Angriffe mit ihren Hintermännern aus. Im 16er steigen Karl und Grecksch den Wonfurtern bei jeder Gelegenheit auf die Füße. Beide sind sich aber auch nicht zu schade, den Ball aus dem Mittelfeld zu holen. Starke Mannschaftsleistung, die zum einem hochverdienten 4:0 führt.

Tore:
0:1 4. Minute -
Thomas Bauerschmitt
0:2 24. Minute - Benjamin Beetz (FE)
0:3 27. Minute - Thomas Bauerschmitt
0:4 55. Minute - Markus Karl
(PE)


Hitziges 0:0 gegen Lußberg-Rudendorf

Die Gäste haben die Möglichkeit, durch einen Foulelfmeter in Führung zu gehen. Christoph Pflaum kann sich jedoch nicht fürs richtige Eck entscheiden. Immer wieder muss der Schiedsrichter in Spielgeschehen eingreifen. Beide Mannschaften kämpfen um jeden Meter. Roßstadt spielt sich die besseren Torszenen heraus. Am Ende geht das 0:0 aber in Ordnung.

Roßstadt - 26. März Nach dem 2:0 gegen Koppenwind bekam es die SpVgg am Ostersamstag mit einem weiteren Kellerkind zu tun. Der SC Lußberg-Rudendorf - im Hinspiel noch mit 5:3 bezwungen - stellte sich heute jedoch als Stolperstein heraus.

Denn die Gäste präsentieren sich über 90 Minuten als laufstarker Gegner, der keinen Zweikampf scheut. Auch nicht die verbalen Scharmützel. Erstmals bekommt das die SpVgg in der 18. Minute zu spüren: Kevin Frank geht mit Dampf in den 16er. Tobias Seidel greift zu forsch ein, weshalb der Schiedsrichter auf den Punkt zeigt. Christoph Pflaum tritt an, kann sich aber nicht für den Laufweg entscheiden, weshalb der Ball zwar platziert, aber ohne Druck aufs Tor kommt. Rechts halbhoch - das hat auch Roßstadts Marco Heppt gerochen, der sich mit einer Parade feiern lassen kann. Auf der Gegenseite geht es mit Michael Römmelt weiter, der aus dem Halbfeld Sebastian Baumgartl anspielt. Roßstadts "11er" legt klug auf Tobias Baum ab. Baum kann nahezu ungehindert schießen, findet seinen Meister aber in Michael Hümmer (24.). Zwei Minuten später ist es ein Freistoß, der über Florian Schinzel und einem gegnerischen Bein bei Manuel Schmitt landet. Mit Volley und ohne Kompromisse zieht Schmitt aus gut 18 Metern ab. Erneut zeichnet sich Hümmer - der sich strecken muss - aus (26.). Die letzte nennenwerte Strafraumszene vor der Pause haben wieder die Gastgeber: Römmelt führt einen Freistoß kurz auf Baum aus. Baum legt den Ball quer auf Schinzel, der jedoch zugestellt ist und nicht zum Schuss kommt. Einen Streit um einen Einwurf nimmt der Schiedsrichter zum Anlass, um nach 46 Minuten zur Pause zu pfeiffen ("Dann machen wir Halbzeit!").

Die beschriebene Szene sollte richtungsweisend für die 2. Halbzeit sein, denn nach dem Seitenwechsel wird das Spiel immer fahriger und unsportlicher. Der Unparteiische muss durch Spielunterbrechungen immer wieder eingreifen. Doch zunächst geht es noch mit spielerischen Mitteln voran: Schmitt nimmt Pflaum auf Höhe des Mittelkreises das Spielgerät weg. Der Roßstadter beweist übersicht und setzt Baum mit einem Steilpass ein. Baum kann sich den Ball noch zurechtlegen und visiert das rechte Toreck an. Hümmer greift spektakulär über und klärt zur Ecke (47.). Die die SpVgg nicht verwerten kann, anders als in der 54. Minute: Römmelt zirkelt den Ball in den Gefahrenbereich. Dort verlängert Stefan Pappenheimer per Kopf. Mangels Ballkontrolle wird die Verlängerung zur Bogenlampe und landet bei Baum, der am zweiten Pfosten den Fuß reinhält. Auch hier bekommt Baum keinen Druck hinter den Ball, weshalb dieser ins Fangnetz geht. Jetzt ist wieder Pflaum am Zug, der neben Frank den Alleinunterhalter seiner Mannschaft gibt. Pflaum spielt seine Schnelligkeit voll aus und lässt Seidel und Fabian Schwinn stehen. An der Grundlinie angekommen flankt Pflaum auf Christian Will, der von Schmitt abgeschirmt wird (58.). Der darauffolgende Eckball ist für Oliver Diehm adressiert, der sich außerhalb des 16ers positioniert und flach abzieht. Knapp vorbei, Glück für Roßstadt (59.).

Die Partie wird immer hitziger. Davon zeugt auch ein Platzverweis für einen Gästezuschauer. Der SC fühlt sich immer wieder vom Schiedsrichter benachteiligt. Wie in der 64. Minute, wo Sebastian Knoblach Gelb-Rot sieht. Auch in der A-Klasse werden Zweikämpfe, die dem Fuß des Gegenspielers und nicht dem Ball gelten, mit Gelb bestraft. Knoblach jedenfalls applaudiert höhnisch und darf unter die Dusche. Sportlich geht es mit dem eingewechselten Tobias Neundorfer weiter, der einen langen Ball erlaufen kann. Gegen drei Defensivspieler und den heraneilenden Torwart schaltet Neundorfer schnell und hält den Schlappen hin. Der Ball geht jedoch über das Netz (67.). Die Schinzel-Elf gewinnt mehr und mehr Spielanteile, überbrückt das Mittelfeld aber in der Regel ideenlos mit langen Bällen. Verzweiflungstaten, die hier und da von den Gästen abgefangen werden. So auch in der 72. Minute, wo der SC zum Konter ansetzt: Baum muss den schnellen Frank von den Beinen holen, ehe er in den Strafraum gehen kann. Der SC und sein Anhang sprechen sich für einen Elfmeter aus. Doch der Mann in Gelb macht den Zweikampf zwei Meter vor dem 16er aus. Der fällige Freistoß geht über das Tor. In der 76. Minute gerät die SpVgg in den nächsten Konter. Will schlägt einen Diagonalpass auf Pflaum. Roßstadts Abwehrchef, Michel Hellmuth, kann Will entscheidend abdrängen, weshalb der Schuss des Offensivmanns in den Händen von Heppt landet.

Ein Sprung in die Schlussphase bringt eine Ecke für die SpVgg: Römmelt führt kurz auf Schwinn aus. Dessen Flanke wird länger und länger, am zweiten Pfosten steht Baumgartl zum Kopfball bereit. Ohne Erfolgserlebnis, knapp drüber (84.). Kurz vor dem Ende geht Frank in den Strafraum und will das Foul gegen Hellmuth ziehen. Hellmuth trennt den Lußberger mit fairen Mitteln vom Ball. Frank fällt zu theatralisch. Der Unparteiische sagt weiterspielen. Der Gästeanhang wütet (88.). Auf der Gegenseite kommt der eingewechselte Benjamin Beetz halblinks vor dem Tor an den Ball. Bedrängt vom Gegenspieler schießt Beetz den aufmerksamen SC-Schlussmann an - zu einfach für einen Torerfolg (88.). Knapper ist es eine Minute später, wo Neundorfer die Hektik ausnutzt und Hümmer mit einem Heber überwindet. Hümmer reagiert schnell und holt den Ball noch vor der Torlinie ein (89.). In der 90. Minute legt Römmelt noch einmal auf Neundorfer ab. Dessen Schuss aus 12 Meter trudelt knapp am Tor vorbei. Die letzte Szene hat der eingewechselte Johannes Meier: Hoch und weit schlägt Schwinn den Ball in den Strafraum, wo die Gäste klären können. Vor die Füße von Meier, der trocken abzieht. Am Ende fehlt ein halber Meter für den Torerfolg (93.).

Das Spiel ist aus. Die Zuschauer sehen ein 0:0 der hektischen Art. Roßstadt hat Feldvorteile, kann diese aber nicht entscheidend nutzen. Immer wieder tun sich große Lücken im Mittelfeld auf. Der Sturm entwickelt keine Durchschlagskraft. Im Vergleich zum Hinspiel bleibt das Schinzel-Team blass. Die Gäste beschränken sich aufs Konterspiel - und auf ihre "Liebesbekundungen" an den Schiedsrichter. Der hat sich seinen Feierabend verdient, zu oft muss er sich unqualifizierte Kommentare von den Zuschauern anhören. Ein A-Klasse-Spiel, das keinen Sieger verdient hat.

Tore:
Fehlanzeige

Besondere Vorkommnisse:
18. Minute - Christoph Pflaum verschießt Foulelfmeter
64
. Minute - Gelb-Rot für Sebastian Knoblach
(PE)

 

Roßstadts 5:0 gegen den SC Lußberg-Rudendorf II fällt zu niedrig aus

Der SC tritt in Unterzahl an und macht es den SpVgg'ern schwerer als gedacht. Bastian Schwinn und Matthias Grecksch bringen die SpVgg in den ersten 45 Minuten in Front. Beide Male legt der Gegner unfreiwillig vor. Nach der Pause macht Benjamin Beetz den Sack durch einen Doppelpack zu.

Roßstadt - 26. März Erneut tritt der SC gegen Roßstadt in Unterzahl an. Erst acht, später neun tapfere Lußberger bauen eine rot-blau-weisse Wand auf, die für Roßstadt nur selten zu überwinden ist. Die SpVgg probiert es zu oft durch die Mitte. Wenn es gefährlich wird, hilft entweder der Gegner unfreiwillig mit oder aber die SpVgg kommt durch ein Zufallsprodukt vors Tor.

Zunächst dribbelt sich Patrick Macht frei und prüft Hannes Dietz, der den Ball aus dem linken Torkreuz fischt (6. Minute). Wenig später ist es Benjamin Beetz, der auf die Grundlinie durchgeht und flach auf Grecksch reinspielt. Der etatmäßige Stürmer trifft den Ball jedoch nicht richtig und ärgert sich über die vergebene Torchance (10.). In der 18. Minute gibt der SC die unfreiwillige Vorlage zum 1:0: Patrick Weiß zieht auf die Grundlinie und sieht den eingelaufenen Bastian Schwinn. Auch Schwinn hat seine Probleme mit der Ballverarbeitung, weshalb der SC den Ball wegschlagen kann. Jedoch ohne auf Schwinn zu achten, von dessen Breitseite der Ball zurück ins Netz prallt (18.). Gut nachgesetzt von Schwinn, der sich in die Torjägerliste einträgt. Roßstadt nimmt mehr und mehr Fahrt auf. Einen Konter durch Beat Apel können die Gäste nicht abfangen. Apel geht der Außenlinie entlang und flankt auf Grecksch. Sein Schuss wird wiederum vom Gegenspieler geblockt (20.). In der 27. Minute sehen die Zuschauer das nächste Billiardtor: Apel chipt aus zentraler Position in den Lauf von Grecksch. Doch der Ball kommt zu steil. Egal, denn ein Lußberger geht mit dem Kopf dazwischen und legt Grecksch mustergültig vor. Der Stürmer fackelt nicht lange und schiebt flach unten rechts ein - es steht 2:0 (27.). In der 33. Minute probieren es die zwei noch einmal auf direktem Weg: Apel steckt auf Grecksch durch. Die Abwehr steht zu dicht, weshalb der Schuss keine große Prüfung für Dietz darstellt.

Auf der Gegenseite wird Arthur Krause in der 37. Minute erstmals geprüft: Der schnelle Guenter Hofmann ist für Roßstadts Defensivverbund nicht zu greifen. Hofmann macht Krause zu weit vor dem Tor aus und zieht aus 30-35 Meter ab. Der SpVgg-Keeper streckt sich, bekommt die Fingerspitzen aber nicht mer an den Ball. Glück gehabt, denn Hofmanns Schuss geht knapp am Tor vorbei. Alles in allem bringt Roßstadt eine Hand voll weiterer Distanzschüsse, die entweder geblockt werden oder im Fangnetz landen. Der SC lässt in der 1. Halbzeit nicht viel anbrennen, Roßstadt beisst sich an der 9er-Defensivreihe die Zähne aus. Bei beiden Toren muss Dietz nur wegen der Mithilfe seiner Vorderleute den Ball aus dem Netz holen.

Nach dem Seitenwechsel bleiben Macht, Beetz und Weiß die auffälligsten Akteure auf Seiten der Roßstadter. So auch in der 49. Minute, wo Macht das Spielgerät gefühlvoll auf Beetz hebt. Beetz schaut sich das rechte Eck aus und überwindet den Torwart mit einem Schuss gegen den Lauf. Weiter geht's mit Rainer Engel: Der Routinier rückt auf und hat das Auge für Markus Karl. Halbrechts vor dem Tor trifft dieser nur den Außenpfosten (54.). In der 60. Minute ist es Weiß, der die Routine durchbrechen will und über die Außenbahn in den 16er geht. Seine Hereingabe wird zunächst abgewehrt, doch auf Höhe der Strafraumgrenze visiert Beetz den Torwinkel an. Mit Erfolg - es steht 4:0. Eine weitere Lücke sucht und findet Macht in der 62. Minute, doch sein Schuss aus der zweiten Reihe geht knapp drüber. Mit Anbruch der Schlussviertelstunde wird Schwinn rüde im Strafraum gelegt (76.). Den ruhenden Ball versenkt Schwinn selbst zum 5:0 (77.). Und wie: Ein astreiner Schlenzer, der unhaltbar im rechten Torwinkel einschlägt. Die letzte Torszene hat Engel. Roßstadts "7" nimmt über die rechte Seite mächtig Fahrt auf und sucht den Abschluss. Sein Schuss kann noch zur Ecke abgewehrt werden (82.).

Das war's in Roßstadt: Erneut verkauft sich die Lußberger Rumpftruppe teuer gegen die Schwarz-Elf. Bei den Roßstadtern sind es - abgesehen von der gütigen Mithilfe des Gegners - vor allem Einzelaktionen, die den Dreier bringen. Zu selten geht es über die Außenbahnen. Wenn der SC an den Ball kommt, sind Engel, Tizian Pappenheimer und Johannes Meier meist auf der Hut. Doch unnötige Abspielfehler der Offensive macht die Arbeit des Trios keineswegs einfach. Insgesamt sind die fünf Tore zu wenig. Der Schwarz-Elf hängt die lange Winter- und die jahrelange Trainingspause noch nach.

Tore:
1:0 18. Minute -
Bastian Schwinn
2:0 27. Minute - Matthias Grecksch
3:0 49. Minute - Benjamin Beetz
4:0 60. Minute - Benjamin Beetz
5:0 77. Minute - Bastian Schwinn (FE)
(PE)


SpVgg-Aufholjagd gegen Limbach - Zeitungsbericht vom 17.11.2015

Im Fränkischen Tag (Ausgabe E - Haßberg und Ebern) beleuchtet Yannick Seiler das Stadtderby zwischen der SpVgg Roßstadt und dem TSV Limbach.

Roßstadt/Zeil a. Main - 17. November Hier der Bericht aus der Tageszeitung - vielen Dank an die Sportredaktion in Zeil. Kleiner Kritikpunkt: Unser Trainer heißt natürlich "Schinzel" und nicht "Finzel" ;-) Quelle: Fränkischer Tag / infranken.de - Veröffentlichung vom 17.11.2015. Zum Download!

'Roßstadt gewinnt noch nach 0:2' - Spielbericht im Fränkischen Tag

 

Roßstadt mit Comebackqualitäten gegen Schleuserelf

Roßstadt startet besser ins Spiel, gerät jedoch durch zwei Standards ins Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel dreht die SpVgg auf und erzielt binnen sieben Minuten den Ausgleich. Manuel Thomann, Tobias Baum und Co. haben den längeren Atem und gehen schließlich mit 4:2 in Führung, ehe Limbach in der 84. Minute den Endstand herstellt.

Roßstadt - 15. November Nach fünf sieglosen Partien wurden in Roßstadt die Würfel an diesem Sonntag neu gerollt: Michael Römmelt, Stefan Pappenheimer und Co-Trainer Michel Hellmuth setzten verletzungsbedingt aus, Spielertrainer Florian Schinzel blieb zunächst draußen. Dafür wirbelte Tobias Neundorfer von Anfang an, im Defensivverbund sollte Willi Aumüller für Sicherheit sorgen und zwischen den Pfosten war Arthur Krause in der Pflicht. Daneben durften auch Fabian Schwinn und Philipp Schmitt von Beginn an ran.

Alles neu also bei der SpVgg? Nicht ganz, denn die SpVgg bleibt gerade in der Anfangsphase ihrer Linie der letzten Wochen treu: Hinten mit zu vielen Fehlern, vorne fehlt der entscheidende Pass. Dabei startet die Heimelf mit einem schnörkellosen Angriff erfolgsversprechend ins Stadtderby: Manuel Thomann sieht Thomas Bauerschmitt, der über die Außenbahn in den 16er geht und Gerald Huepschle ein erstes Mal prüft. Huepschle macht seinen Job gut und wehrt mit dem Fuß ab (14.). Die darauffolgende Ecke landet bei Thomann, der es mit einem Kopfball versuch, den Ball aber nicht drücken kann (15.). Weiter geht es über Tobias Baum, der nicht an Sven Fösel vorbeikommt und deshalb auf Bauerschmitt ablegt. Der Dippacher geht im Slalom durchs Halbfeld, schafft es aber nicht, aus aussichtsreicher Position abzuschließen und bedient daher Fabian Schwinn. Am 16er-Eck verpufft die Szene schließlich, weil Schwinn zugestellt wird (20.). Jetzt darf auch Limbach ran, mit Stefan Albert. Der "Zehner" des TSV wird am Strafraumeck freigestellt und schließt ohne zu zögern ab. Krause ist auf dem Posten und wehrt gut ab (22.). In der 25. Minute bekommen die Gäste einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen: Albert läuft an, wobei sein Flachschuss sowohl die Roßstadter Mauer als auch Krause passiert - es steht 0:1. Doppelt ärgerlich für Roßstadt, da der Freistoß wegen gefährlichen Spiels hätte indirekt ausgeführt werden müssen. Da Krause den Ball noch berührt wird aus einem irregulären ein regulärer Treffer.

Der TSV ist jetzt am Zug, mit dem eigenwechselten Torsten Stößel. Der Spielertrainer bringt eine scharfe Hereingabe auf Lukas Krause. Roßstadt lässt jegliche Zuordnung vermissen und so kommt es zu einem vermeintlichen Foul. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt (33.). Krause gegen Krause: Der Limbacher Stürmer bleibt cool und verlädt Roßstadts Schlussmann (34.). Doch es gibt Wiederholung, weil der Unparteiische den Elfmeter noch nicht freigegeben hatte. Krause läuft auf ein Neues an und visiert die linke Seite an. Wieder kann Roßstadts Nummer 1 nichts machen, der Ball schlägt halbhoch in den Maschen ein (35.). Nach einem verheisungsvollen Start heißt es also wieder einmal für Roßstadt: viel Aufwand, kein Ertrag.

Schinzel muss nun reagieren und bringt zur Pause mit Manuel Schmitt und seiner selbst neue Kräfte. Direkt nach Wiederanpfiff greift Schinzel entscheidend ins Spielgeschehen ein. Eine mustergültige Flanke landet beim Spielertrainer, der mit dem Kopf rangeht. Der Kopfball wird zum Aufsetzer und geht an den Pfosten. Aus dem Hintergrund rauscht Tobias "Die Tormaschine" Neundorfer heran und köpft aus kürzester Distanz zum 1:2-Anschluss ein (46.). Die SpVgg wittert nun ihre Chance und bleibt am Drücker. Baum führt eine Ecke kurz auf Thomann aus. Der Mittelfeldmann visiert den zweiten Pfosten an. Huepschle ist noch mit den Fußspitzen dran, doch der Ball schlägt zum 2:2 im Winkel ein (52.). Limbach verliert komplett den Faden und dezimiert sich selbst: Auf Höhe der Mittellinie holt Sven Fösel Roßstadts Baum von den Beinen und kassiert folgerichtig Gelb-Rot (59.). Die Hausherren drücken in der Folge auf das 3:2: Andreas Bauerschmitt erobert den Ball in der gegnerischen Hälfte und bedient Baum. Baum könnte abziehen, tut dies aber nicht und legt rüber auf Neundorfer, der knapp am linken Pfosten vorbeischießt (65.).

Wir springen in die letzten 20 Minuten: Was folgt ist eine weitere Baum-Ecke: Im Zentrum steigt Schinzel am höchsten und köpft zum vielumjubelten 3:2 ein (70.). Was ist hier mit Roßstadt los? Eine Mannschaft, die in den letzten Wochen schon selbst nicht mehr an sich geglaubt hat zündet gegen Limbach eine Aufholjagd, die sich gewaschen hat. Und die SpVgg will noch einen drauflegen: Thomann kommt aus 20 Metern zum Schuss. Marco Oppelt fälscht den Ball ab, doch der Pfosten rettet für Limbach (73.). Sechs Minuten später kurbelt erneut Thomann das Spiel an und legt raus auf den mitgelaufenen Andreas Bauerschmitt. Der Roßstadter Kapitän beweist Übersicht und gibt postwendend zurück auf Thomann. Thomann legt sich den Ball zurecht und visiert das TSV-Gehäuse an. Sein Schuss wird geblockt, doch der zweite Versucht schlägt unhaltbar zum 4:2 ein (79.). War's das am Mainweg? Nein. Limbach sendet ein letztes Lebenszeichen und verkürzt auf 4:3: Die SpVgg bekommt den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich und so ist es Sebastian Baumann, der den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte hämmert (84.). Doch Roßstadt stellt sich nicht hinten rein und macht weiter Druck: Baum geht die Seitenlinie entlang und wird von Christoph Lipa umgemäht - Limbach handelt sich die nächste Gelb-Rote ein (86.). Die letzte Szene hat die SpVgg, doch Thomann und Baum verpassen eine scharfe Flanke von Thomas Baumerschmitt. Am langen Pfosten schiebt Sebastian Baumgartl ein - wird aber jäh vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Der Grund: Baum steht zuvor im Abseits (88.).

Das war's in Roßstadt. Die SpVgg schiebt sich auf Tabellenplatz vier. Limbach hinkt den eigenen Erwartungen hinterher und lässt sich die Butter vom Brot nehmen. Baum und Thomann drehen nach der Pause gewaltig auf, eine Tormaschine und das Jokertor von Schinzel machen den Sieg perfekt.

Tore:
0:1 25. Minute - Stefan Albert
0:2 35. Minute - Lukas Krause (FE)

1:2 46. Minute -
Tobias Neundorfer
2:2 52. Minute - Manuel Thomann
3:2 70. Minute - Florian Schinzel
4:2 79. Minute - Manuel Thomann
4:3 84. Minute - Sebastian Baumann
(PE)

Besondere Vorkommnisse:
59. Minute - Gelb-Rot für Sven Fösel
86. Minute - Gelb-Rot für Christoph Lipa
(PE)

 

SpVgg-Reserve knöpft spielerisch überlegenen Limbachern drei Punkte ab

Alexander Lehmann bringt die Gäste in der 25. Minute in Führung. Noch vor der Pause kann Christian Friedsam für die SpVgg ausgleichen. Die Hausherren sind am Drücker, lassen sich nach der Pause aber von Limbach abkochen. In der Schlussphase zeigen die Gäste nerven und so stellt Patrick Macht den glücklichen 2:1-Endstand aus Sicht der Roßstadter her.

Roßstadt - 15. November Nach drei Wochen (unfreiwilliger) Spielpause darf die Reserve der SpVgg an diesem Sonntag gegen Limbach ran. Die dünne Personaldecke zwingt Trainer Stefan Schwarz erneut dazu, seine Startelf umzustellen. Limbach kann rotieren. Die Heimelf ist nicht voll auf der Höhe und so gräbt der TSV der SpVgg zunächst das Wasser ab: Ein Flankenball auf Thomas Göpfert bringt die SpVgg ein erstes Mal in Bedrängnis, doch der Kopball ist zu harmlos, weshalb Andreas Wöhner zugreifen kann (11.). In der 25. Minute treibt Limbach den Ball schnell nach vorne. Göpfert steckt auf Alexander Lehmann durch. Der fackelt nicht lange und drückt den Ball aus halbrechter Position in die Maschen. Nichts zu machen für Wöhner, da der Schuss sehr platziert ist. Doch die SpVgg gibt die passende Antwort und entwickelt jetzt mehr Druck in der Offensive. Die SpVgg schnürt die Gäste ein und so verlängert Sebastian Heil einen Einwurf auf Beat Apel. Der Stürmer spielt den Ball in den Lauf von Christian Friedsam, der flach einschiebt und das 1:1 bejubeln darf (40.). Eine Minute später hat Apel die Möglichkeit, das Ergebnis komplett zu drehen. Doch dem Pass von Heil kann Apel nicht die entscheidende Richtungsänderung geben, weshalb Felix Schuhmann im Tor der Gäste blocken kann (41.). Eine weitere Großchance vergibt Marcel Kürschner: Zunächst zirkelt Apel einen Eckball auf den Torhüter. Schuhmann hat damit mehr Probleme als ihm recht sein dürfte. Der Abpraller landet vor den Füßen von Kürschner. Roßstadts "Sechser" nimmt den Ball volley und zündet eine Granate, die unkontrolliert über das Tor geht (43.). Besser für das Tornetz, das weiter für die SpVgg zum Einsatz kommen darf.

Nach dem Seitenwechsel sehen die Zuschauer ein Spiegelbild der 1. Halbzeit: Roßstadt nutzt das Momentum nicht und verliert Spielanteile an den Gegner. Eine erste Duftmarke setzt Michael Bühl mit seinem Freistoß in der 50. Minute: Aus knapp 20 Metern zirkelt der Limbacher den Ball an die Latte. Philipp Eigner pennt einmal entscheidend, weshalb Göpfert nachsetzen kann und zum Kopfball kommt. Erneut geht der Ball an die Latte, den Abpraller bugsiert Wöhner ins Aus. Ganz stark von Wöhner, der das 1:1 im eins gegen eins festhält. Auf der Gegenseite kommt es nach einem zu kurz geratenen Abstoß von Schuhmann zu einem Entlastungsangriff: Apel mischt die Abwehrkette der Limbacher auf und schnappt sich das Spielgerät. Doch Apel legt sich den Ball zu weit vor und vergibt die Möglichkeit zur Führung (52.). Limbach beißt sich nun immer mehr am Strafraum der SpVgg fest. Ähnlich wie beim Handball läuft der Ball von einer Anspielstation zur nächsten - doch der entscheidende Wurf fehlt. Mitverantwortlich ist das Roßstadter Defensivtrio um Daniel Engelstätter, Tizian Pappenheimer und Johannes Meier. Der TSV verliert nun die Geduld und macht hinten Fehler. Wie in der 74: Minute: Erneut landet ein Abwurf über Umwege beim eingewechselten Patrick Macht. Der Mittelfelddribbler reagiert blitzschnell, doch Schuhmann kann den unplatzierten Schuss an der Strafraumkante weghechten. Hier nutzt Macht die Einladung - das unbewachte Tor - nicht. Den fälligen Eckball legen sich die Limbacher fast selbst ins Netz (75.). In der 80. Minute tritt die auf TSV-Seite hochbeschworene, selbsterfüllende Prophezeiung tatsächlich ein: Macht dribbelt sich im Halbfeld fest. Mangels Anspielstationen hebt er den Ball aus etwa 25 Metern über Schuhmann hinweg ins Tor. Verkehrte Welt am Mainweg: Limbachs hochgepriesene Offensivpower schwächelt. Roßstadts Motor stottert, kommt aber auf den letzten Metern ins Laufen. Die SpVgg steht hinten dicht und lässt die letzten Minuten runterlaufen. Am Ende bleiben die drei Punkte am Main - östlich der Eltmanner Stadtgrenze.

Tore:
0:1 25. Minute - Alexander Lehmann
1:1 40. Minute -
Christian Friedsam
2:1 80. Minute - Patrick Macht
(PE)


Roßstadt weiter sieglos im Oktober - nur 0:0 gegen Untertheres

Roßstadt fehlt lange Zeit die zündende Idee. Die mehr oder weniger guten Chancen werden verdaddelt. Am Ende steht es trotz drückender Ballbesitzquote nur 0:0. Roßstadt vergibt zwei Punkte.

Roßstadt - 25. Oktober Nach zwei Niederlagen und einem Unterschieden hieß es für die SpVgg an diesem Sonntag, den Kerwaskater abzuschütteln. Mit der SpVgg Untertheres stand jedoch ein auftrebender Liganeuling auf dem Programm, der sich einmal mehr als Stolperstein herausstellen sollte.

Die SpVgg jedenfalls startet wie in dieser Spielzeit gewohnt: druckvoll, selbstbewusst und mit guten Kombinationen. Doch was heute von Anfang an fehlt sind die Pässe, die dem Gegner wehtun. So dürfen die heimischen Zuschauer auch erst in der 25. Minute die erste Torszene beklatschen: Eine Flanke von Benjamin Beetz landet bei Michael Römmelt, dem jedoch kein Millimeter von seinem Gegenspieler geschenkt bekommt. Römmelt verliert den Ball, doch die Szene läuft weiter. Aus dem Hintergrund rauscht Andreas Bauerschmitt an und zieht auf Höhe der 16er-Kante trocken ab. Tim Weingärtner - Torhüter der Thereser - bekommt die Hände schnell hoch und pariert. In der 34. Minute ist es erneut Bauerschmitt, der in der gegnerischen Spielhälfte auftaucht und Sebastian Baumgartl mit einer Flanke bedient. Am zweiten Pfosten postiert setzt Baumgartl zum Kopfball an. Er holt alles raus, doch der Ball ist nur schwer zu verwerten, weshalb er auf dem Tornetz landet. Kurz vor der Pause schickt sich die SpVgg erneut an, in Führung zu gehen: Eine Römmelt-Ecke lässt Beetz klug passieren, weil er den im Hintergrund einlaufenden Manuel Thomann in einer besseren Position wähnt. Thomann zieht aus zentraler Position ab. Was ihm fehlt ist die Feinjustierung, weshalb Weingärter den Ball ohne Probleme festhalten kann. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch Römmelt, der in der 43. Minute mit einem steilen Pass von Thomann geschickt wird. Rechts vor dem Tor wird der Winkel zu spitz. Der Ball zischt am langen Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit versucht sich Römmelt erneut an einem Eckball. Bauerschmitt kommt sieben Meter vor dem Tor zum Kopfball, trifft aber nur das Fangnetz (47.).

Nach dem Seitenwechsel drückt die SpVgg aus Roßstadt die SpVgg aus Untertheres weiter ein. Das Geschehen spielt sich größtenteils in der Spielhälfte der Gäste ab. Hinten haben Michel Hellmuth und Co. wenig zu tun. Ein Grund, warum Bauerschmitt immer wieder nach vorne durchbrechen kann. So fasst sich dieser in der 70. Minute ein Herz und hält aus 25 Metern ohne Kompromisse aufs Gästetor. Sein Schuss knallt gegen das Lattenkreuz und von hier gegen den Rücken von Weingärtner. Weingärtner guckt etwas verdutzt, kann den Ball aber sichern. Fünf Minuten später läuft Thomann zum Freistoß an. Aus gut 20 Metern, halblinke Position, flattert der Ball nur knapp über das Gehäuse von Weingärtner. Und was machen die Gäste? Die freuen sich über einen Punkt und verhalten sich weitestgehend fair. Was man von einem Gästebetreuer nicht behaupten kann. In der 85. Minute sieht Tobias Seidel den Einwurf bei seiner Mannschaft und will sich deshalb den Ball schnappen. Der besagte Betreuer rückt den Ball nicht raus und schubst Seidel weg. Gelb für Seidel ist hier sicher das falsche Zeichen. Den Schlusspunkt der Partie setzt der eingewechselte Fabian Schwinn, der sich nach einem Freistoß in den Ball und damit auch auf Weingärtner wirft. Schwinn kann einschieben, weil der Thereser Keeper geschlagen am Boden liegt. Der Schiedsrichter pfeifft diese Szene folgerichtig ab (89).

Was nach 90 Minuten für die Heimelf bleibt ist eine hohe Ballbesitzquote, eine handvoll guter Torchancen aber eben nur ein 0:0 gegen harmlose Thereser. Ein Tobias Baum ist heute nicht eins zu eins zu ersetzen. Der Lucky Punch wurde nicht gesetzt. Daher rutscht die SpVgg auf Tabellenplatz drei ab. Die Trossenfurter behaupten mit einem 5:0 in Stettfeld den Platz an der Sonne. Am Samstag, den 31. Oktober, kommt es dann zum Showdown zwischen dem SCT und der SpVgg. Die Formkurve spricht sicher für die Trossenfurter. Doch wenn sich die Schinzel-Elf wieder so abgezockt wie in den ersten Spielen präsentiert, kann es für den SC vor heimischer Kulisse auch Saures setzen...

Tore:
Fehlanzeige
(PE)

 

2. Mannschaft belohnt sich nicht für Kampf und verliert am Ende zu hoch gegen Untertheres

Die Heimelf ist drauf und dran, in Führung zu gehen. Wahlweise stehen Matthias Lerm - Keeper der Thereser - oder die klägliche Chancenverwertung im Weg. Im letzten Spieldrittel schwinden die Kräfte, Untertheres spielt seine Freiräume aus und erzielt innerhalb von 15 Minuten drei Tore.

Roßstadt - 25. Oktober Die SpVgg Untertheres zu Gast in Roßstadt: Beide Mannschaften trennen vor dem Aufeinandertreffen nur zwei Punkte, nach dem Spiel sollten es deren fünf sein. Doch lange Zeit sieht es nach einem torlosen Unentschieden aus. Wenn überhaupt verbucht die Heimelf ein leichtes Chancenplus.

In den ersten 20 Minuten bekommen die Zuschauer nichts zu sehen, die beiden Mannschaften tasten sich langsam ab. Nach 22. Minuten bläst Jessy Hertinger dann zum ersten Angriff: Der Linksaußen erobert den Ball, macht Meter gut und sieht den durchgestarteten Sebastian Heil. Der Schuss des Teilzeitangreifers wird jedoch geblockt, weshalb es beim 0:0 bleibt. Die SpVgg präsentiert sich mit der reiferen Spielanlage, kombiniert sich immer wieder gut nach vorne. Was meist fehlt ist der letzte Pass. Nun ist auch die SpVgg aus Untertheres das erste Mal am Zug: Benedikt Feustel spielt den Pass durch die Schnittstelle, doch der bullige Stoßstürmer Raymond Jenkins steht im Abseits (29.). Auf der Gegenseite kommt erneut Heil zu einer Möglichkeit: Matthias Lerm kann die Direktabnahme von Heil nicht runterpflücken und verlängert unfreiwillig auf Tobias Neundorfer, der sofort gestellt wird und nicht zum Schuss kommt (31.). Mangels Anspielstationen (Johannes Meier hält Jenkins ein ums andere Mal in Schach) probiert es Feustel in der 35. Minute aus der zweiten Reihe - ohne Erfolg, denn der Ball geht knapp am Gebälk vorbei. Wenig später bringt die SpVgg die Gäste durch eigene Fehler ins Spiel: Vor dem eigenen Strafraum wird der Ball leichtsinnig vertendelt, so kommt Markus Hein zur Flanke. Im Zentrum steigt Jenkins zum Kopfball hoch, setzt diesen aber über die Latte (38.). Bei den Roßstadern sind schon jetzt konditionelle Defizite zu erkennen, weshalb Interimstrainer Beat Apel mehrfach zum Wechseln gezwungen ist.

Wir springen in die zweite Spielhälfte. Roßstadts Routinier Willi Aumüller versucht sein Glück aus der Distanz, sein Schuss aus gut 25 Meter geht aber am Tor vorbei (50.). Theres hingegen ist nun zielstrebiger und produziert mehr Torchancen als in Durchgang eins. Ein Feustel-Pass offenbart die Lücke im Roßstadter Abwehrverbund, doch Hein steht - geht es nach dem Schiedsrichter - im Abseits (53.). Eine strittige Entscheidung. Nun darf wieder Roßstadt ran: Florian Oppelt zieht an die Strafraumkante und bedient Matthias Grecksch mit einem sehenswerten Lupfer. Auf Höhe des 11-Meter-Punkts verdaddelt Grecksch den Ball, er kommt nicht zum Torschuss (56.). In der 58. Minute macht die Apel-Elf das Spiel schnell: Aumüller führt einen Freistoß auf der rechten Seite gedankenschnell aus. Der Adressat ist Grecksch, der an der Grundlinie angekommen einen blitzschnellen Pass in die Mitte spielt. Am zweiten Pfosten kommt Oppelt nicht mehr an den Ball - das Unterbringen im Tor wäre hier nur noch Formsache gewesen (58.). Es geht weiter mit einer Ecke der Gäste: Roßstadts Libero, Daniel Engelstätter, sortiert seine Mannschaft und hat alles im Griff. Nur scheinbar, denn mit dem flach getretenen Eckball rechnet er offensichtlich nicht. Engelstätter verlängert den Ball mit der Hacke ins eigene Netz (65.). Andreas Wöhner kann nur zusehen, wie der Ball neben dem linken Pfosten ins Tor kullert. Er ist machtlos, genau so wie Engelstätter. Kein Vorwurf an beide. Eine Minute später hat Wöhner die Gelgenheit, sich auszuzeichnen: Benny Eck holt die rechte Klebe raus und prüft Wöhner aus 30 Metern. Roßstadts Tormann zeigt eine starke Parade und fischt den Ball aus dem Winkel (66.). In der Folge drückt Roßstadt auf den Ausgleich, doch Untertheres macht den Sack zu: Ein schlechter Abstoß führt zu einem Ballverlust in der eigenen Hälfte. Feustel visiert an und versenkt den Ball unten links (70.). Wieder nichts zu machen für Wöhner.

Roßstadt beweist in der Folge einen unbändigen Kampfeswillen. So ist es Tizian Pappenheimer, der auf Linksaußen das Spielgerät in den gegnerischen Strafraum treibt. Pappenheimer legt ab auf Oppelt, der direkt abschließt und bereits zum Torjubel ansetzt. Doch weit gefehlt, denn der Ball trudelt am langen Pfosten vorbei. Die Szene ist noch nicht bereinigt, da Dominik Hofmann den Turbo zündet und den Ball mit letzter Kraft abgrätscht - doch diesmal ist der Pfosten im Weg (75.). Eine 100%-ige, die einer der drei Roßstadter im Tor unterbringen muss. Die Schlussphase bringt zunächst eine Kopfballchance für Jenkins, dessen Aufsetzer kann Wöhner aber locker vom Himmel pflücken (77.). In der 79. Minute folgt der endgültige K.O.: Die Gäste kontern über Markus Hein, der querlegt auf den eingewechselten Simon Schuhmann. Der Thereser Joker hat aus sieben Metern leichtes Spiel, verlädt Wöhner dennoch sehenswert. Gegen die Laufrichtung des Roßstadter Schlussmanns versenkt Schuhmann unten links. Spätestens in der letzten halben Stunde spielen die Gäste ihre ganze Routine aus. Einfache Bälle und konsequent abgeschlossene Konter sind das Erfolgsrezept der Elf von Gerhard Lang. Roßstadt hingegen verliert wieder einmal nach einem Rückstand komplett den Faden. Und die Gäste möchten hier und heute noch eins draufsetzen: So kommt Schuhmann in der 82. Minute zur nächsten Hochkarätigen. Nach einem Konter ist die Defensive der Roßstadter geschlagen, in einer schlechten Kopie des 0:3 setzt Schuhmann diesmal den Ball am Pfosten vorbei ins Aus. Auf der Gegenseite ist man hingegen auf Ergebniskosmetik aus: Zunächst treibt Philipp Eigner den Ball durchs Zentrum, um dann mit einem Schuss aus gut 20 Metern an Lerm zu scheitern (85.). Zu harmlos, wie auch in der 88. Minute: Hertinger kann den Ball zunächst auf Oppelt durchstecken, doch der Stürmer findet aus halbrecher Schussposition seinen Meister in Lerm. Doch die SpVgg legt noch eins drauf: Kurz vor dem Abpfiff schlägt Aumüller einen langen Pass. Im 16er werden sich Hertinger und Oppelt nicht einig und behindern sich gegenseitig beim Abschluss (90.).

Die letzte Szenen aus der 88. und 90. Minute sind heute sympthomatisch für das Roßstadter Spiel: Ordentliche Spielanlage, schlampig in der Ausführung. Auch kämpferisch ist die Apel-Elf voll auf der Höhe, doch am Ende gehen die drei Punkte nach Untertheres.

Tore:
0:1 65. Minute -
Daniel Engelstätter (ET)
0:2 70. Minute - Benedikt Feustel
0:3 79. Minute - Simon Schuhmann
(PE)

Kirchlauter stoppt Roßstadts Höhenflug

Roßstadt produziert Torchancen am Fließband, führt aber nur 1:0. Kurz vor der Pause schlägt Marcel Hofmann eiskalt zu. Ein verschossener Elfmeter, der doppelte David Stöhr und ein furchtloser Markus Geier sorgen für den 1:3-Endstand und jede Menge Kopfzerbrechen bei der SpVgg.

Roßstadt - 4. Oktober 0:5 auswärts und 1:3 vor heimischem Publikum: So lauteten die Ergebnisse aus der Spielzeit 2014/15. Gemeint sind die Duelle gegen den VfR Kirchlauter, an die Roßstadt keine guten Erinnerungen haben dürfte. An einem verregenten Oktobersonntag war der VfR nun wieder zu Gast am Mainweg. Sollte die SpVgg erneut ihr "grünes Wunder" erleben?

Eins ist sicher: Eine Serie von acht ungeschlagenen A-Klasse-Spielen gibt man in Roßstadt nicht so einfach aus der Hand. Dementsprechend startet die SpVgg ambitioniert. Wenn auch etwas glücklos: Ein langer Ball von Stefan Pappenheimer segelt an Michael Römmelt und Tobias Baum vorbei. Das Spielgerät trudelt knapp am Pfosten vorbei (7.). Roßstadt drückt weiter: Über Manuel Thomann, der auf Baum durchsteckt. Baum geht in den 16-Meter-Raum und wird von seinem Gegenspieler gelegt. Der Unparteiische entscheidet auf Elfmeter. Baum schnappt sich den Ball und verwandelt unten Rechts. Markus Geier ist noch dran. Doch der Schiedsrichter lässt den Elfmeter wiederholen, denn der Ball war noch nicht freigegeben. Egal, denkt sich zumindest Baum: Der Limbacher schiebt diesmal unten Links ein und verlädt Geier, der Baum als Wiederholungstäter ausmachen will und wieder die rechte Ecke springt (10.). In der nächsten Szene tritt Thomann ein weiteres Mal als Vorbereiter auf den Plan: Der Neuzugang sieht den durchgestarteten Sebastian Baumgartl. Der Stürmer geht in den 16er und zieht kompromisslos ab, trifft allerdings nur das Außennetz (12.). Nun werden die Rollen getauscht, denn in der 28. Minute ist es Baum, der Thomann den Ball auflegt. Aus halbrechter Position, circa zwölf Meter vor dem Gästetor, feuert Thomann ab. Geier reagiert gut, sein Abpraller landet jedoch in der Gefahrenzone. In der Zwischenzeit rauscht Thorsten Ammon heran und klärt nicht ganz ungefährlich. Bevor der Ball ins Aus geht, touchiert er noch den VfR-Torhüter (28.).

Ein Sprung in die 31. Minute bringt eine Ecke für Roßstadt. Römmmelt läuft an und bedient Pappenheimer, der am höchsten steigt und das Tor nur knapp verfehlt. Pappenheimer kann dem Spielgerät nicht die entscheidende Richtungsänderung geben, dennoch ein sehenswerter Kopfball. Die 33. Minute bringt die bis dato beste Torchance der Gäste: Baumgartl verliert den Ball im Mittelfeld. Nun geht es schnell - über Steffen Hämmerlein, der viel Übersicht beweist und das Spielgerät vor das Tor von Florian Schinzel chippt. Dort macht sich Volker Ebert lang und spitzelt den Ball über die Latte. Nun ist wieder Roßstadt am Zug: Michel Hellmuth schlägt einen Diagonalpass auf Thomann. Am zweiten Pfosten wird der Winkel zu spitz, weshalb Thomann das Ziel verfehlt (35.). Kurz vor der Pause taucht Baum vor dem Tor auf, seine Direktabnahme landet ebenfalls im Aus (44.). Bis zu diesem Zeitpunkt müsste Roßstadt mit zwei bis drei Toren führen. Doch dann greift Marcel Hofmann ins Spielgeschehen ein. Tobias Seidel zieht noch zurück, vermeidet die Berührung, doch Hofmann spielt seine ganze Schlitzohrigkeit aus und holt einen Elfmeter für Kirchlauter raus (45.). Hofmann tritt selbst an und lässt keinen Zweifel am 1:1 - platziert und mit viel Wucht schlägt der Ball unten Links ein (46.). Schinzel springt in die falsche Ecke, hätte aber so oder so nicht viel ausrichten können. Kompliment an Hofmann, der seine Mannschaft im Alleingang ins Spiel zurückholt.

Nach dem Wiederanpfiff bekommt Roßstadt die Gelegenheit, den Spielverlauf wieder gerade zu rücken. Wieder können die VfR'ler Baum nur mit einem Foul stoppen, wieder heißt es Elfmeter. Baum läuft an und trifft nur die Unterlatte (50.). Wie sich in der 53. Minute zeigt, sollte sich der verschossene Elfmeter rächen: Nach einer schönen Kombination des VfR bekommt Schinzel einen Distanzschuss auf seinen Kasten, den er nicht festhalten kann. David Stöhr kommt zum Nachschuss und markiert das 1:2. In der Folge drückt Roßstadt und kommt zu mehr oder weniger guten Tormöglichkeiten. Unverkennbar ist jedoch, dass die Schinzel-Elf den Rückstand nicht verwindet und teils sehr hektisch im Spielaufbau agiert. In der 69. Minute bekommt der VfR aus aussichtsreicher Position - circa 18 Meter, zentral vor dem 16er - einen Freistoß zugesprochen: Stöhr zirkelt den Ball in die linke untere Ecke - unhaltbar für Schinzel. Roßstadt investiert jetzt noch mehr ins Spiel, Kirchlauter konzentriert sich auf Kontersituationen und bringt das 1:3 über die Zeit.

Aufwand und Ertrag klaffen bei der SpVgg heute weit auseinander, zahlreiche Möglichkeiten bleiben liegen, weshalb die Niederlage in Ordnung geht. Der VfR versteht es, den Spielfluss der SpVgg immer wieder durch kleinere Fouls zu stoppen. Der Tormann der Kirchlauterer hält überragend und trägt großen Anteil am Sieg. Am kommenden Wochenende kommt es zum Mainderby - die SpVgg ist zu Gast beim Tabellenfünften Stettfeld. Es bleibt zu hoffen, dass sich Tobias Deuber - seines Zeichens Keeper beim SC - keine Tipps bei Markus Geier holt...

Tore:
1:0 10. Minute - Tobias Baum (FE)
1:1 46. Minute - Marcel Hofmann (FE)
1:2 53. Minute - David Stöhr
1:3 69. Minute - David Stöhr

Besondere Vorkommnisse:

50. Minute - Tobias Baum verschießt Foulelfmeter
(PE)

 

Reserve ohne Probleme gegen Kirchlauter

Doppeltorschütze Philipp Schmitt sorgt früh für klare Verhältnisse. Ein verschossener Gästeelfmeter und ein Abstauber von Matthias Grecksch bringen Roßstadt in der ersten Spielhälfte auf die Siegesstraße. In der 61. Minute stellt Philipp Eigner den Endstand her. Ein verdienter Sieg, der zu niedrig ausfällt.

Roßstadt - 4. Oktober Nach dem bitteren 0:4 gegen Wonfurt war die Reserve an diesem Sonntag auf Wiedergutmachung aus. Doch mit Stefan Schwarz und Roman Hermann fehlten nach wir vor zwei Schlüsselspieler. Aber auch beim Tabellenschlusslicht Kirchlauter stellte sich die Startelf von alleine auf - neben verletzungsbedingen Absagen begaben sich ingesamt acht Spieler nach München, wo der BVB zum Schlagerspiel zu Gast war.

Leichtes Spiel also für die SpVgg? Ja, dennoch ergeben sich Torchancen nicht von alleine. Die Roßstadter legen jedenfalls los wie die Feuerwehr - mit Markus Karl, der nach wochenlanger Abstinenz gefühlt als Neuzugang durchgeht. Karl schnappt sich in der 11. Minute einen Eckball und bedient den auf Höhe des 5ers positionierten Philipp Schmitt. Mangels freier Schussbahn zieht Schmitt einen Halbkreis und versucht es aus der Drehung. Mit Erfolg - der Ball schlägt flach zum 1:0 ein (11.). In der 13. Minute legt Matthias Grecksch zurück auf Philipp Eigner, der aus 18 Metern abzieht, der Ball dreht sich jedoch nach außen und zischt am langen Pfosten vorbei ins Aus. In der Folge hat der VfR seine erste nennenswerte Spielszene zu verbuchen: Der Gästeangreifer geht über außen in den Strafraum und hakt sich bei Rainer Engel ein. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Anton Hämmerlein übernimmt Verantwortung und setzt den Ball neben den linken Pfosten (20.). Es bleibt also beim 1:0. Dann versucht sich wieder Eigner aus der Distanz: Dominik Hofmann legt auf. Eigner hält zentral vor dem Tor drauf, bekommt aber nicht genug Druck hinter den Ball, weshalb Sebastian Nieradzik sicher hält (22.) Jetzt darf Karl ran, der mit einem langen Ball von Engel geschickt wird. Karl kann seinen Gegenspieler abschütteln, scheitert aber mit einem unplatzieren Schuss an Nieradzik (30.).

Was machen, wenn die Stürmer nicht treffen? Roßstadts "Zehner", Philipp Schmitt, muss da nicht lange überlegen und verwandelt in der 35. Minute eine Hofmann-Ecke zum 2:0. Wieder steht Schmitt goldrichtig. In dieser Szene steigt er am höchsten und überwindet Nieradzik mit einem Kopfball. Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch Grecksch und Karl: Greckschs Angriff über die rechte Flanke endet mit einem Abstoß. Das Netz zappelt zwar, aber nur von außen (41.). Karl nimmt eine Hereingabe von Tizian Pappenheimer aus ausichtsreicher Position direkt ab, trifft aber nur das Fangnetz (43.). Besser läuft es in der Nachspielzeit: Pappenheimer erobert den Ball in der eigenen Spielhälfte und schaltet sich ein ums andere Mal in die Offensive ein. Hier hat Pappenheimer Platz ohne Ende und spielt auf dem linken Flügel seine Schnelligkeit aus. Beat Apel hinterläuft Pappenheimer und bekommt den Ball. An der Grundlinie angekommen legt sich Apel das Spielgerät auf den starken rechten Fuß und visiert aus kurzer Distanz Nieradziks Kasten an. Der VfR-Keeper lässt den Ball prallen, Grecksch sagt 'Danke' und markiert das 3:0 (46.). Ein klassischer Abstauber. Weniger Abstauberqualitäten, dafür Übersicht und Spielpräsenz zeigt Schmitt, der in der 1. Halbzeit bester Mann auf dem Platz ist und zur Pause raus muss, da er in der 1. Mannschaft aushilft.

Wir springen in die 61. Minute: Grecksch spielt einen mustergültigen Pass durch die Schnittstelle. Adressat ist Eigner, der flankiert von zwei Gegenspielern nicht lange fackelt und den Ball aus gut 15 Metern ins lange Eck schlenzt. Nieradzik ist zwar noch mit den Fingerspitzen dran, kann das 4:0 aber nicht verhindern. Roßstadt drückt weiter und will sich für die ingesamt 11 VfR-Gegentore aus der Vorsaison revangieren: So zieht Apel über Links in den Strafraum. Sein Schuss bleibt beim angeschlagenen Nieradzik hängen, der auf die Zähne beißt und seine Mannschaft am Leben hält (65.). In der 70. Minute sehen die Zuschauer die beste Gästetorchance: Rüdiger Goger hat das Auge für Anton Hämmerlein, der in den Strafraum einläuft, seinen Meister jedoch in Marco Heppt findet. Heppt reagiert gedankenschnell, indem er von der Linie kommt und die Tür zumacht. Heppts erstes Spiel für die SpVgg. Eine wertvolle Verpflichtung, die Sicherheit und Erfahrung zwischen die Pfosten bringt. So gesehen auch in der 77. Minute: Eigner greift zu unentschlossen ein, weshalb sich Heppt zwei Kirchlauterern gegenübersieht. Beherzt schmeißt sich der Torhüter auf den Ball und macht erneut alles richtig. Den Schlusspunkt setzt Grecksch, der nach einer Ecke einen Seitfallzieher auspackt, jedoch zu wenig Druck hinter den Ball bekommt (88.). Nieradzik hält sicher.

Ein unterhaltsames Spiel, das in der zweiten Spielhälfte etwas abflacht. Roßstadts Offensivabteilung geht wieder einmal zu schludrig mit ihren Torszenen um. Heute hätte man das Torverhältnis pimpen können. Nichtsdestotrotz: Hinten steht die "0". Verantwortlich hierfür zeichnet Libero Rainer Engel, der sich auch immer wieder in die Offensive mit einbringt. Nicht weniger zweikampf- und laufstark präsentieren sich Tizian Pappenheimer und Johannes Meier. Nicht umsonst konnten beide bereits Erfahrungen in der 1. Mannschaft sammeln.

Tore:
1:0 11. Minute -
Philipp Schmitt
2:0 35. Minute - Philipp Schmitt
3:0 46. Minute - Matthias Grecksch
4:0 61. Minute - Philipp Eigner

Besondere Vorkommnisse:
20. Minute - Anton Hämmerlein verschießt Foulelfmeter
(PE)

SpVgg belohnt sich erst spät für Chancenplus - 1:0-Sieg gegen Wonfurt fällt zu niedrig aus

Roßstadt hat Torchancen am Fließband, scheitert aber immer wieder kläglich. Wonfurt kann dem nichts entgegensetzen. Ein geschenkter Elfmeter landet im Niemandsland. In der 66. Minute erzielt Stefan Pappenheimer das Tor des Tages.

Roßstadt - 20. September Welche Parallelen finden sich zwischen dem Roßstadt vom 23. November 2014 und dem vom 20. November 2015? Manch ein Ligabeobachter mag sich verwundert die Augen reiben, aber es ist die Punkteausbeute. Nach dem 1:0 gegen den TSV Wonfurt erreicht Roßstadt die 22-Punkte-Marke bereits Ende September und damit zwei Monate früher als im letzten Jahr. Auf dem zweiten Blick haben beide Mannschaften so rein gar nichts gemeinsam: Die langjährigen Eckpfeiler um Tobias Baum, Tobias Seidel und Co. blühen seit dem Sommer richtiggehend auf. Darüber hinaus haben die Neuzugänge bisher voll eingeschlagen. Spielertypen wie Michael Römmelt oder Benjamin Beetz bringen viel Schwung und Abgezocktheit in den Kader. Zu guter letzt darf sich Spielertrainer Florian Schinzel berechtigte Hoffnungen machen, auch noch weit nach der Roßstadter Kerwa erfolgshungrig Punkt um Punkt mit der SpVgg zu sammeln.

Ein rundum gelungener Saisonstart also? Nicht ganz, denn der Spielabbruch in Unterschleichach trübt das Bild etwas ein. Und auch gegen den TSV musste die SpVgg lange anrennen, damit etwas Zählbares herausspringt. Die Möglichkeit, früh in Führung zu gehen, war jedenfalls da. Die Heimelf startet mit einem Freistoß von Michael Römmelt in die Partie, der den Ball aus zentraler Position in den 16er hebt. Dort steigt Manuel Thomann freistehend hoch, sein Kopfball trudelt jedoch am Kasten von Torsten Haas vorbei (10.). Eine Minute später fährt Roßstadt einen gefährlichen Konter über Tobias Baum. Im Strafraum angekommen wird Baum zu weit vom Tor abgedrängt, übersieht zudem den besser positionierten Benjamin Beetz. In der 17. Minute kommt Baum erneut an den Ball: Trotz zweier Gegenspieler im Rücken drückt der Limbacher den Ball mit der Hacke durch die Nahtstelle. Eine schnelle Drehung bringt Baum in Schussposition, doch der Ball verfehlt das Tor knapp. Die Offensivbemühungen der SpVgg reißen nicht ab: Beetz lässt eine Römmelt-Ecke passieren. Thomann stürmt heran, trifft den Ball aber nicht richtig, weshalb dieser im angrenzenden Getreidefeld landet (18.). In der 27. Minute machen die Hausherren das Spiel ein ums andere mal schnell. Zu schnell für Wonfurt, denn Thomann fackelt nicht lange und zieht aus der Drehung ab. Haas bekommt die Fäuste hoch, bedient damit aber unfreiwillig Sebastian Baumgartl. Der Stoßstürmer der SpVgg weiß mit der eigenwilligen Flugkurve des Balls nichts anzufangen und kann aus kürzester Distanz nicht einnetzen. Zehn Minuten später setzt sich Beetz auf dem rechten Flügel durch und bringt eine scharfe Hereingabe auf Baum. Der neunfache Roßstadter Torschütze möchte den Ball gegen die Laufrichtung von Haas im Gästetor unterbringen. Doch Baum bringt nicht den entscheidenden Druck hinter den Ball, weshalb ein Abwehrspieler des TSV auf der Linie retten kann (37.). Die nächste Torszene hat wieder Roßstadt: Am langen Pfosten positioniert bolzt Baumgartl den Eckball direkt aufs Gehäuse der Wonfurter. Der TSV blockt den Ball, nun ist Andreas Bauerschmitt am Zug. Auf Höhe der 16er-Linie visiert Bauerschmitt das Toreck an. Baum steht in der Schussbahn und hindert Bauerschmitt am Torjubel. So oder so pfeift der Schiedsrichter die Szene ab und entscheidet auf gestrecktes Bein beim Roßstadter Defensivmann (41.). Eine eigenwillige Regelauslegung. Es bleibt spannend. Nun steckt Römmelt auf Thomas Bauerschmitt durch. Bauerschmitt geht an die Grundlinie und legt den Bal flach rein auf Baum. Aus kürzester Distanz kann Baum das Leder nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Haas reagiert bärenstark und hält so seine Mannschaft im Spiel (46.).

Der Seitenwechsel bringt kein anderes Bild. Roßstadt drückt, Wonfurt verhindert Schlimmeres. Vier Beispiele: Ein Freistoß von Pappenheimer passiert das Tor nur knapp (51.). Aus halbrechter Position geht ein sehenswerter Heber von Thomann nur um Haaresbreite vorbei (55.). Ein 20-Meter-Geschoss von Beetz trudelt ebenfalls ins Aus (56.). Römmelts Schuss aus 12 Metern wird geblockt, zuvor schirmt Thomann das Spielgerät mit dem Rücken zum Tor klug ab und bedient den Knetzgauer (61.). Dann ist es endlich soweit: Römmelt legt sich den Eckball zurecht und bedient Pappenheimer, der einläuft und mit einem wuchtigen Kopfball abschließt (66.). Nichts zu machen für Haas. Roßstadt darf jubeln, aber nur kurz. In der Defensive kommt die SpVgg kurzzeitig ins Schwimmen: Der sonst gut aufgelegte Abwehrriegel um Michel Hellmuth und Tobias Seidel klärt ein Missverständnis in letzter Sekunde auf. Doch wenig später landet der Ball bei Jan-Peter Neutert. Der Linksaußen nimmt den Ball aus der Luft und schießt Baumgartl aus kurzer Distanz an. Der Schiedsrichter entscheidet auf Handelfmeter (70.). Ob dieser strittigen Szene kommt es zu Diskussionen. Baumgartl sieht die gelbe Karte, Beetz glatt Rot (73.). Eine Dreifachbestrafung für die SpVgg, die in keinster Weise gerechtfertigt ist. Simon Fabritz jedenfalls solidarisiert sich mit Roßstadt und befördert den Elfmeter auf den 50 Meter entfernten Trainingsplatz (74.). In der Schlussphase schmeißt Wonfurt erstmals in diesem Spiel alles nach vorne, entwickelt aber keine Durchschlagskraft. Roßstadt lässt sich grundlos in die eigene Spielhälfte drücken und müsste das 2:0 nachlegen.

Es bleibt jedoch bei einem knappen Erfolg für die SpVgg, die die nächsten zwei Wochen spielfrei ist und das Ligageschehen und der Ferne betrachten kann. Augsfeld hat heute nur 1:1 gegen Kirchlauter gespielt und hat bei einem Spiel mehr vier Punkte weniger auf dem Konto.

Tore:
1:0 66. Minute - Stefan Pappenheimer

Besondere Vorkommnisse:

73. Minute - Rote Karte für Benjamin Beetz
74. Minute - Simon Fabritz verschießt Handelfmeter
(PE)

 

Roßstadt geht mit 0:4 gegen Wonfurt baden

Die SpVgg startet denkbar schlecht und kann die Partie bereits zur Pause abschreiben. Die Angriffsversuche von Willi Aumülller, Jessy Hertinger und Co. verpuffen weitestgehend.

Roßstadt - 20. September Man stelle sich einen Gegner vor, der in puncto Laufeinsatz und Kampf der eigenen Mannschaft nichts vormacht. Auch im Spielaufbau lässt sich kein Vorteil erkennen. Dennoch steht es nach 90 Minuten 0:4. Ein Albtraum für jeden Trainer. So oder so ähnlich muss es an diesem Sonntag auch dem Roßstadter Übungsleister ergangen sein.

Zur Auflösung: Der Gegner, in diesem Fall der TSV Wonfurt, kommt als No-Name an den Mainweg. In den letzten Jahren gab es keinen Vergleich zwischen den beiden Teams. Wonfurt jedenfalls startet forsch. Sebastian Brandenstein testet Andreas Wöhner aus der Distanz. Der Schuss wird zum Aufsetzer und so hat Wöhner mehr Mühe als ihm recht ist. Christian Klöter schnappt sich den Abpraller und schiebt zum 0:1 ein (2. Minute). Dann ist Roßstadt am Zug: Marcel Kürschner schlägt einen langen Ball auf Philipp Eigner, der am 16er-Eck vom Gästekeeper abgeräumt wird. Markus Vollert trifft Ball und Gegner, so oder so wäre aber für Eigner mehr drin gewesen (8.). In der 10. Minute wird Eigner erneut von den Socken geholt, doch Roßstadt bleibt mit Willi Aumüller in Ballbesitz. Roßstadts "Sechser" setzt sich gegen drei Wonfurter durch und kann erst kurz vorm Abzug gestoppt werden. Dann schaltet sich Beat Apel ins Spiel ein. Roßstadts "Zehner" fordert immer wieder den Ball und gehört heute zu den auffälligsten Spielern in seiner Mannschaft. In dieser Situation kommt Apel an einen Abpraller und zieht aus 18 Metern ab. Vollert hält den Ball sicher (12.). Wir springen in die 18. Minute: Michael McKillop treibt das Spielgerät nach vorne und setzt aus ausichtsreicher Position einen tückischen Flatterball ab. Erneut sieht Wöhner den Ball zu spät, weshalb es 0:2 steht. In der 26. Minute schaltet sich wieder Aumüller in die Offensive ein. Sein Schussversuch aus gut 25 Metern geht drüber, da er den Ball nicht richtig trifft.

Die SpVgg bringt sich in der ersten halben Stunde vor allem über Einzelaktionen ins Spiel ein. Danach gewinnt die Schwarz-Elf aber auch im Kombinationsspiel an Profil. Doch es bleibt wie es ist - der SpVgg klebt das Pech am Schuh. Frank Münzberg läuft am rechten Flügel zum Freistoß an. Aus 30 Meter getreten wird der Ball länger und länger. Erneut muss sich Wöhner geschlagen geben, denn der Ball schlägt als Aufsetzer am langen Pfosten ein (37.). In der nächsten Szene ist der Unparteiische gefragt: Apel und Klöter geraten im Zweikampf aneinander, woraufhin sich Apel verbal Luft macht. Sekunden später treffen die Streithähne erneut aufeinander. Im Sprint schlägt Klöter dem Roßstadter die Hand ins Gesicht. Eine Tätlichkeit, die folgerichtig mit der roten Karte betraft wird (42.).

Ist das in etwa die Initialzündung für Roßstadt? Nein, denn nach dem Seitenwechsel bleibt die SpVgg einer Antwort schuldig. Für eine Aufholjagd braucht es ein schnelles Anschlusstor, was mangels Großchancen und Chancenverwertung nicht fällt. Hier einige Beispiele: Ein Abstoß von Aumüller wird auf Eigner verlängert. Eigner legt raus auf Dominik Hofmann, dessen Schuss vom Torwart pariert wird (57.). Weiter geht es mit einem Klärversuch der TSV'ler, der bei Jessy Hertinger landet. Der Stürmer reagiert gedankenschnell und zieht sofort ab. Der TSV-Torhüter taucht ab und klärt zur Ecke (59.). In der 60. und 67. Minute ist es jeweils ein Distanzschuss von Aumüller, der knapp am Gehäuse vorbeizischt. Die Strafe folgt auf den Fuße: Wonfurt fährt einen Konter. Holger Baunacher wird der Rolle des Jokers gerecht und taucht alleine vor dem Tor auf, wo er locker zum 0:4 einschiebt (78.). Wöhner ist diesmal machtlos. In weiteren 1-gegen-1-Situationen kann sich Wöhner behaupten. Roßstadt steckt nicht auf und schaltet in die Schlussoffensive. Daniel Engelstätter geht immer wieder lange Wege und treibt seine Vorderleute an. In der 79. Minute dringt Engelstätter in den Strafraum ein und probiert es halblinks vor dem Tor mit dem Außenrist. Zu unplatziert, der TSV-Keeper hält den Ball. In der 86. Minute ist es erneut Aumüller, der für Wonfurt nur mit einem Foul zu halten ist. Den fälligen Freistoß zirkelt Kürschner über Mauer und Tor. Der Ball senkt sich zwar noch ein gutes Stück, bringt aber nicht das 1:4. Den Schlusspunkt setzen die Gäste. Mit dem eingewechselten Sascha Kellner, der auf Wöhner zuläuft. Wöhner gewinnt weiter an Sicherheit und kann parieren. Die Situation ist noch nicht bereinigt. Sebastian Waldhäuser möchte einköpfen, Tizian Pappenheimer schaltet aber schneller und räumt ab (89.).

Es bleibt also bei einem unrühmlichen 0:4 aus Sicht der Heimmannschaft. Unabhängig von den Patzern einzelner Spieler sind es immer elf Spieler, die den Gegner im Vorfeld nicht am Kreieren von Torchancen hindern. Mit einem günstigeren Einstieg in das Spiel wäre ein Unentschieden möglich gewesen. Wie erwähnt agierten beide Teams auf dem gleichen Niveau. So bleibt für Roßstadt im Kampf um den Platz an der Sonne nur die Zuschauerrolle.

Tore:
0:1 2. Minute - Christian Klöter
0:2 18. Minute - Michael McKillop
0:3 37. Minute - Frank Münzberg
0:4 78. Minute - Holger Baunach

Besondere Vorkommnisse:
42. Minute - Rot für Christian Klöter
(PE)

Roßstadt trotzt allen Widrigkeiten und fertigt Lußberg mit 5:3 ab

Die SpVgg führt durch Tobias Baum und den zweifachen Michael Römmelt schnell mit 3:0. Nach einem Eigentor der SC'ler steht es 0:4 - in der 62. Minute scheint das Spiel gelaufen. Dann geht es Schlag auf Schlag, die Heimelf kommt bis auf zwei Tore ran, ehe Manuel Thomann mit einem Sonntagsschuss das 2:5 erzielt. Am Ende bringt der Schiedsrichter den SC mit zwei Gastgeschenken (Foulelfmeter, Gelb-Rot für die SpVgg) kurzzeitig wieder ins Spiel, doch es bleibt bei einem Sieg für Roßstadt.

Lußberg - 13. September Roßstadt zu Gast beim SC Lußberg-Rudendorf: Überraschungstabellenführer trifft auf abgebrannten Kreisklassenabsteiger. Das verspricht eine spannende Begegnung. Zumindest in der Schlussphase trifft das auch zu. Doch bis zur 62. Minute wird der SC zum Statisten degradiert. Eine unrühmliche Hauptrolle sollte der Schiedsrichter spielen, der jegliches Fingerspitzengefühl vermissen lässt und einen überheblichen Auftritt hinlegt.

Los geht der Torreigen in der 11. Minute: Michael Römmelt führt den Freistoß aus halblinker Position kurz aus. Tobias Baum wird im 16er geschoben und so heißt es Foulelfmeter. Baum übergeht die Regel, wonach der Gefoulte nicht zum Elfmeter antreten sollte, und trifft mit Schmackes zum 0:1 (12. Minute). Der Ball schlägt oben rechts ein - unhaltbar für Michael Hümmer. Wir springen in die 17. Minute: Sebastian Baumgartl wird am Strafraumeck gestoppt. Das Spielgerät landet bei Römmelt, der aus dem Hintergrund anrauscht und mit voller Wucht abzieht. Der Ball zappelt im Netz, es steht 0:2. Flach unten rechts - Hümmer erneut chancenlos. In der 22. Minute sehen die zahlreich vertretenen Roßstadter Zuschauer eine Dreifachtorchance von Tobias Baum (2) und Benjamin Beetz (1). Zweimal kann der SC-Abwehrmann blocken, einmal hat Hümmer seine Finger im Spiel. Die Begegnung flacht nun etwas ab, der Puls der Beteiligten bleibt jedoch auf Anschlag. Der Schiedsrichter entscheidet viele strittige Situationen pro Lußberg und zieht so den Unmut der Roßstadter auf sich. Die SpVgg liefert die richtige Antwort. Im Halbfeld nimmt Römmelt einen Abpraller aus der Luft und überwindet den Torwart aus gut 30 Metern (45.). Hümmer steht wie festgewurzelt auf der Linie und sieht in dieser Situation nicht gut aus.

Nach dem Seitenwechsel bleiben die Gäste am Drücker: Zunächst löffelt Andreas Bauerschmitt den Ball aus 18 Metern ans Lattenkreuz (51.). Lußberg klärt und Roßstadt kommt zu einem Eckball, den Thomann aus zentraler Position direkt abnimmt. Ein Abwehrspieler der Lußberger blockt den Schuss, wobei Baum vom Abpraller profitiert. Aus halbrechter Position prüft Baum erneut den Torhüter. Ohne Erfolg, Hümmer wehrt den Ball ab (52.). In der 62. Minute tritt erneut Thomann auf den Plan, als er über die rechte Seite in den 16er geht und abzieht. Johannes Brünner fälscht den Ball entscheidend ab und erwischt Hümmer auf dem falschen Fuß. Hümmer sieht den Ball in die Maschen trudeln, es steht 0:4. Im Anschluss nutzt der SC die erste Steilvorlage des Unparteiischen aus: Kevin Frank zirkelt einen Freistoß aufs kurze Eck und darf jubeln (72.). Roßstadt lässt sich nur kurzzeitig verunsichern und fährt einen Konter über Beetz. Der Knetzgauer Neuzugang legt rüber auf den eingewechselten Fabian Schwinn. Schwinn lässt bei der Annahme zu viel Zeit verstreichen und schiebt den Ball unter Bedrängnis rechts am Tor vorbei (80.). In der Schlussphase überschlagen sich die Ereignisse: Zunächst kassiert Römmelt Gelb-Rot (83.). Der Schiedsrichter spricht den Lußbergern im Vorfeld einen Einwurf zu. Fälschlicherweise, weshalb Römmelt diskutiert. Der Mann in Orange lässt sich darauf nicht ein, zieht die Karte und erntet hierfür hämischen Applaus von den Rängen. Wenig später schnappt sich Christoph Pflaum den Ball und sucht auf Höhe der 16er-Linie die Lücke. Mit Erfolg, denn sein Schuss landet im Netz (85.). Unhaltbar für Florian Schinzel. Mit dem Wiederanpfiff macht Thomann den SC-Keeper zu weit vor seinem Kasten aus und fasst sich ein Herz. Thomann beweist Schlagfertigkeit und darf das 2:5 bejubeln (86.). Dann gibt erneut Pflaum den Motor für seine Mannschaft. Der Lußberger macht Meter gut und kann nur durch eine Grätsche von Johannes Meier gestoppt werden. Der Unparteiische zeigt auf den Elfmeterpunkt und liegt damit daneben. Pflaum nimmt das Geschenk dankend an und verwandelt oben links (88.). Schinzel kann hier nichts ausrichten, da der Schuss zu wuchtig ist.

Es bleibt beim 5:3 für Roßstadt. Die SpVgg verspielt bereits früh alle Sympathien beim Schiedsrichter, weshalb dieser einen Großteil der Roßstadter Zweikampf- und Torszenen im Keim erstickt. Leider zu offensichtlich. So kommen die Hausherren nach dem 0:4 zurück ins Spiel. Der SC schwimmt kurzzeitig auf dieser Welle mit. Im Rücken des Unparteiischen packen die Lußberger mehr und mehr Nicklichkeiten und Provokationen aus. Die heimischen Zuschauer beschimpfen die Roßstadter teils auf unterstem Niveau. Ein SC Lußberg-Rudendorf, der direkt in die B-Klasse durchgereicht wird? Aus Sicht der Roßstadter sicher kein herber Verlust. Die SpVgg verteidigt die Tabellenführung und darf weiter optimistisch in die Zukunft blicken. Man of the Match ist Michael Römmelt.

Tore:
0:1 12. Minute - Tobias Baum (FE)
0:2 17. Minute - Michael Römmelt
0:3 45. Minute - Michael Römmelt
0:4 62. Minute - Johannes Brünner (ET)
1:4 72. Minute - Kevin Frank
2:4 85. Minute - Christoph Pflaum
2:5 86. Minute - Manuel Thomann

3:5 88. Minute - Christoph Pflaum

Besondere Vorkommnisse:

83. Minute - Gelb-Rote Karte für Michael Römmelt
(PE)

 

Erst pfui, dann hui: Reserve gelingt auf Grund von Leistungssteigerung 7:1-Sieg gegen SCL

Der SC Lußberg-Rudendorf startet in Unterzahl. Roßstadt drückt, tritt aber zu unkonzentriert auf. Nach der überraschenden SC-Führung dreht die SpVgg das Ergebnis noch vor der Pause auf 3:1 aus Sicht der Gäste. Jessy Hertinger, Dominik Hofmann und Co. legen weiter zu und so steht es am Ende 7:1.

Lußberg - 13. September Nach drei Wochen Spielpause hieß es für die SpVgg an diesem sonnigen Septembersonntag, den Motor wieder anzuwerfen. Dabei schienen die Vorzeichen schlecht. Mit Stefan Schwarz, Roman Hermann und Markus Karl standen drei Leistungsträger nicht zur Verfügung. Doch zunächst scheiterte es nicht an der Durschlagskraft. In der Anfangsphase ließ man den unbändigen Siegeswillen und die nötige Konzentration vermissen...

Denn Lußberg startete mit neun Mann. Erst nach 25 Minuten stießen zwei weitere Feldspieler hinzu. Zudem schickten die Hausherren eine Art Methusalem-Elf aufs Feld. Diese Feldvorteile nutzte die SpVgg nicht aus. Die Angriffsmöglichkeiten wurden schlampig ausgespielt, der letzte Pass landete meist im Nirgendwo. Die erste nennenswerte Torszene datiert aus der 23. Minute: Florian Oppelt hebt eine Flanke auf Beat Apel. Der 10er steigt zum Kopfball hoch, der Ball geht jedoch über die Latte. Eine Minute später kommt der SCL zu einem Freistoß. 30 Meter, halbrechte Position. Der Ball flattert quer durch den 16er. Am zweiten Pfosten lauert Rainer Rottmann, der den Ball zum 1:0 über die Linie drückt (24.). Roßstadt verliert nun kurzzeitig den Faden. In der 27. Minute kann Christian Will die Abwehrreihe der SpVgg passieren, legt sich den Ball aber zu weit vor. Fabian Schwinn könnte das Spielgerät wegschlagen, geht aber unfreiwillig in den Zweikampf mit Will. Mit seiner Routine kann Schwinn den Ball letztendlich doch aus der Gefahrenzone bugsieren. In der 34. Minute dürfen die Gäste dann erstmalig jubeln: Matthias Grecksch geht in den gegnerischen Strafraum und zieht halbrechts vor dem Tor ab. Günter Hofmann wehrt den Schuss ab. Grecksch macht sich lang und schnappt sich den Abpraller. Sein Querpass läuft an Bastian Schwinn vorbei, am zweiten Pfosten kann Dominik Hofmann den Ball jedoch reindrücken. Die Lußberger lassen sich nicht einlullen und bleiben mit Christopher Will am Zug: Will hat viel Platz, kann diesen aber nicht nutzen und verstolpert den Ball. Aus dem Halbfeld rauscht Dominik Keller heran, sein Schuss geht knapp über das Gehäuse (40.). Auf der Gegenseite wird Apel im Strafraum gefoult, den fälligen Strafstoß schnappt sich Jessy Hertinger. Hertinger verlädt den SC-Keeper und trifft rechts unten zum 1:2 (41.). Der Bann scheint gebrochen, Oppelt tritt hierfür den Beweis an: Bastian Schwinn reicht rüber auf Oppelt, der sich den Ball auf den linken Fuß legt und das Lattenkreuz anvisiert. Der Gegner fälscht ab und begünstigt damit die Flugbahn des Balles. Vom Innenpfosten geht das Spielgerät in die Maschen - es steht 1:3 (42.). Zuvor hatte Oppelt das Fangnetz mehrfach auf seine Engmaschigkeit geprüft, nun darf der Roßstadter endlich jubeln.

Nach der Pause steigern sich die Gäste von Minute zu Minute. Zunächst zieht Hertinger über den rechten Flügel in den 16er. Hertinger legt mustergültig für Bastian Schwinn auf, der knapp verpasst und so eine 100%-ge Torchance liegen lässt (47.). In der nächsten Szene treiben Hofmann und Oppelt den Ball in die gegnerische Spielhälfte. Der Adressat heißt Hertinger. Der Offensivmann fackelt nicht lange und hält aus 20 Metern drauf. Mit Erfolg - der Schuss schlägt unten links ein (48.). Weiter geht es mit Oppelt, der über Rechts die Lücke findet und an die Grundlinie durchläuft. Oppelt legt den Ball flach auf Hertinger. Sebastian Heil stellt sich in die Schussbahn und gibt dem Ball die entscheidende Wendung gen Tor. Es steht 1:5 (58.). Nun fühlt sich auch Grecksch an seiner Stürmerehre gekratzt und feuert aus gut 25 Metern einen Sonntagsschuss ab, der unhaltbar im Torkreuz einschlägt (75.). Und Roßstadt will noch einen drauf setzen: Hertinger bringt einen Diagonalpass auf Heil. Der Fabrikschleichacher zieht ab, Hofmann muss sich strecken und pariert stark (80.). Vier Minuten später steigt Heil nach einer Ecke zum Kopfball hoch und verfehlt das Tor nur knapp (84.). Dann darf auch Christopher Schwinn ran, der sein Comeback feiert. Zusammen mit Fabian und Bastian stehen erstmals drei "Jumbos" auf dem Platz. In Torjägermanier kommt Christoph an den Ball und schiesst aus 15 Metern knapp links am Tor vorbei (86.). In einer weiteren Szene wird Christoph in Abseitsposition abgepfiffen. Ein Sprung in die 90. Minute bringt das 1:7: Apel steckt durch auf Philipp Eigner, der das Auge für Dominik Hofmann hat. Hofmann zieht aus zwölf Metern ab. Von der Unterlatte springt das Leder ins Tor. Die letzte Szene gehört den Hausherren: Rottmann läuft aus gut 20 Metern zum Freistoß an. Fabian Schwinn taucht ab und kratzt den Ball von der Linie (93.).

Fazit: 1. Halbzeit, pfui. 2. Halbzeit, hui. Roßstadt klettert auf den 4. Tabellenplatz. Am Ende geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Roßstadt lässt eine weitere Handvoll guter Chancen liegen. Bester Mann und für die Lußberger nicht zu halten ist Jessy Hertinger. Hinten präsentieren sich Johannes Meier und Tizian Pappenheimer als lauf- und zweikampfstark. Hervorzuheben ist auch noch einmal das Comeback von Christoph Schwinn, der von den Lußbergern mit zwei bis drei Gegenspielern in Schach gehalten werden muss. Eine durchdachte Sicherheitsmaßnahme, sonst wäre der Sieg noch eindeutiger ausgefallen.

Tore:
1:0 24. Minute - Rainer Rottmann
1:1 34. Minute -
Dominik Hofmann
1:2 41. Minute - Jessy Hertinger
1:3 42. Minute - Florian Oppelt
1:4 48. Minute - Jessy Hertinger
1:5 58. Minute - Sebastian Heil
1:6 75. Minute - Matthias Grecksch
1:7 90. Minute - Dominik Hofmann
(PE/RH)

SpVgg gewinnt Spitzenspiel gegen Augsfeld mit 1:0

Tobias Baum avancierte erneute zum Matchwinner für die SpVgg. Der Offensivmann erzielte in der 19. Minute das Tor des Tages. Auch Augsfeld kam zu guten Chancen, ließ den Ausgleich aber liegen.

Roßstadt - 6. September Nach vier Siegen aus fünf Spielen wartete mit dem FC Augsfeld eine wetere Bewährungsprobe auf die SpVgg. Der 2. Tabellenplatz ein Zufallsprodukt? Die Roßstadter sollten die richtige Antwort auf diese Frage geben.

Die SpVgg startete mit leichten Vorteilen in die Partie. Top-Scorer Tobias Baum kam in der 10. und 12. Minute zu zwei sehr guten Tormöglichkeiten. In der 19. Minute folgte dann das 1:0: Nach einem Eckball versuchte es Benjamin Beetz mit einer Direktabnahme. Der verunglückte Schuss landete bei Baum, der zur Führung abstaubte. Die Zuschauer sahen in der 30. Minute eine weitere Doppelchance von Tobias Baum und Michael Römmelt. Die erste Augsfelder Duftmarke durfte Timo Hußlein setzen, der mit einem Freistoß an Florian Schinzel scheiterte. Den Abpraller nutze Fabian Kraus für einen Kopfball, doch Schinzel machte seinen Job abermals sehr gut (38.). Eine weitere Möglichkeit zum Ausgleich ließ Tobias Jochum liegen, Schinzel reagierte in dieser Szene glänzend (66.).

Roßstadt gewinnt nicht unverdient. Aber auch eine Punkteteilung wäre für die Gäste im Bereich des Machbaren gewesen. Insgesamt ein sehenswertes A-Klasse-Spiel. Bei den Roßstadtern ragte erneut Tobias Baum heraus. Ebenfalls sehr gut aufgelegt präsentierte sich Spielertrainer Florian Schinzel. Roßstadt übernimmt die Tabellenführung und darf sich über einen Saisonstart nach Maß freuen.

Tore:
1:0 19. Minute - Tobias Baum
(SS/PE) / Quelle Torchancenprotokoll: Haßfurter Tagblatt

 

Roßstadt gegen Augsfeld im ausführlichen Zeitungsbericht

Yannick Seiler hat sich das Top-Spiel zwischen der SpVgg und dem Kreisklassensteiger näher angeschaut. Lest selbst - der Bericht vom/n Fränkischen Tag / infranken.de.

Roßstadt - 6. September Der 1:0-Sieg der Roßstadter im Spitzenspiel gegen Augsfeld - nachzulesen im ausführlichen Zeitungsbericht.

Quelle: Fränkischer Tag / infranken.de - Veröffentlichung vom 08.09.2015. Zum Download!

Roßstadt schlägt Augsfeld - der FT-Bericht

Sieben Tore nach 60 Minuten: Roßstadt und Zell zünden Torfeuerwerk - SpVgg behält die Nase vorn

In der 1. Halbzeit geht die SpVgg dreimal in Führung - zweimal gleichen die Zeller binnen weniger Minuten aus. Nach der Pause erzielt Kevin Benischek abermals den Ausgleich. Michel Hellmuth sorgt mit einem Distanzschuss für den Endstand. Die SpVgg gewinnt knapp aber verdient mit 4:3.

Roßstadt - 23. August Drei Spiele, sieben Punkte: Die Punkteausbeute der Roßstadter kann sich in diesem Sommer wahrlich sehen lassen. Mit Zell kam an diesem Sonntag ein Gegner an den Mainweg, mit dem man sich vor der Saison auf Augenhöhe wähnte. Sollte es also bei drückenden Temperaturen nicht mehr als ein unspektakuläres 1:1 werden? Nein, denn die Zuschauer durften heute sieben Tore bestaunen.

Los geht es in der 13. Minute: Michael Römmelt lässt seinen Gegenspieler stehen und spielt Tobias Baum im 16er an. Baum zieht in Richtung der Grundlinie und legt quer auf Sebastian Baumgartl, der am zweiten Pfosten unbedrängt einschieben kann. Keine zwei Minuten später tritt Jakob Beran zum Freistoß an. Halbrechte Position, circa 20 Meter. Das könnte gefährlich werden. Richtig, denn Beran zirkelt den Ball auf den kurzen Pfosten, womit Florian Schinzel wohl nicht gerechnet hat. Der Ball flutscht zwischen Schinzels Fingerspitzen und dem Pfosten ins Tor (15. Minute). Nicht unerreichbar. Dann ist wieder die SpVgg am Zug: Mit dem stark in die Saison gestarteten Baum. Im Stile eines Schlitzohrs macht Baum den Gästekeeper zu weit vor dem Tor aus und versucht es aus gut 30 Metern. Der Ball geht nur knapp drüber, schöner Versuch (23.). Fünf Minuten später bringt Baum dann einen platzierten Kopfball, den Manuel Wambach aus dem Winkel fischt - starke Parades des TSV-Keepers (28.). Und wieder kommt Baum an den Ball, der sich im gegnerischen Strafraum merklich wohl fühlt und über Links an die Grundlinie geht. Ein Haken und der Ball liegt auf dem starken rechten Fuß. Ein Blick. Eine überlegte Flanke - und es steht 2:1 (31.). Die Zuschauer sehen hier eine Art Reproduktion des 1:0. Nur kommt die Hereingabe nun auf zwei Metern Höhe und Baumgartl vollstreckt mit dem Kopf. Im Rücken der TSV-Defensive steht Baumgartl wieder einmal goldrichtig und bleibt sträflich unbewacht. Es bleibt keine Zeit zum Durchschnaufen: In der 35. Minute setzt Beran zur Flanke an und findet seinen Kapitän Christoph Herold, der ebenfalls nicht konsequent genug gedeckt wird und mit dem Kopf das 2:2 markiert. Doch warum Abtasten, wenn man auch das 3:2 haben kann? Das denkt sich auch Stefan Pappenheimer, der mit dem Anstoß einen langen Ball auf Baum schlägt. Zells Abwehrverbund ist gedanklich schon in der Kabine und lässt Baum gewähren, der sich diesmal in die Torschützenliste eintragen darf (36.). Ein stressreicher Tag für alle Stadionsprecher und Berichterstatter.

Nach dem Seitenwechsel bleibt es spannend: Kevin Benischek läuft alleine auf's Tor zu und versenkt flach im langen Eck - es steht 3:3 (52.). Wenig später erzielt Roßstadt die erneute Führung: Michel Hellmuth fasst sich ein Herz und zieht aus halbrechter Position, 25 Meter vor dem Tor, ab. Ein strammer Max, der im langen Eck einschlägt (57.). Im Anschluss verflacht das Spiel mehr und mehr. Die Mannschaften kommen zu keinen zwingenden Torchancen mehr weshalb die drei Punkte in Roßstadt bleiben. Bester Mann auf dem Platz ist Tobias Baum, der drei Scorerpunkte sammelt. Bei den Gästen überzeugt vor allem Manuel Wambach. Der Keeper zeigt einige starke Paraden und hält seine Mannschaft im Spiel. Die SpVgg wird auf Grund des schlechteren Torverhältnisses von den Augsfeldern überflügelt, was nicht weiter ins Gewicht fällt. Mit zehn Punkten aus vier Spielen kann man von einem Auftakt nach Maß sprechen. Am Freitag geht es um 18 Uhr gegen Unterschleichach.

Tore:
1:0 13. Minute - Sebastian Baumgartl
1:1 15. Minute - Jakob Beran
2:1 31. Minute - Sebastian Baumgartl
2:2 35. Minute - Christoph Herold
3:2 36. Minute - Tobias Baum
3:3 52. Minute - Kevin Benischek
4:3 57. Minute - Michel Hellmuth
(PE/JK)

 

Reserve zeigt gegen Zell zwei Gesichter und gewinnt am Ende doch souverän

Die Schwarz-Elf findet in den ersten 45 Minuten keinen roten Faden, weshalb es lange 0:0 steht. Erst mit dem Wiederanpfiff gelingt das 1:0 durch den Trainingslagerkönig Arthur Krause. Mit einer Einzelaktion gelingt Jessy Hertinger in der 63. Minute die Vorentscheidung. Danach mangelt es der SpVgg an Kaltschnäutigkeit, weshalb es beim 2:0 bleibt.

Roßstadt - 23. August Die Roßstadter Reserve traf an diesem Sonntag auf den TSV Zell - in der Vergangenheit waren bei dieser Partie viele Tore vorprogrammiert. Bei den Hausherren waren die Ziele klar abgesteckt: Vorne einnetzen, hinten die "0" halten. Mitverantwortlich zeichnete Stefan Schwarz, der diesmal den Platz zwischen den Pfosten einnahm.

Die SpVgg startet verheisungsvoll: Eine scharfe Flanke von Philipp Schmitt landet auf Höhe des 11-Meter-Punkts, wo Matthias Grecksch goldrichtig steht, aber den Kopf nicht hinter den Ball bekommt. Im Nachschuss trifft er den Ball nicht richtig, weshalb diese Möglichkeit verpufft (5. Minute). Weiter geht es mit einem Abstoß von Schwarz. Schmitt nimmt den Ball wunderbar an und sieht Jakob Krause, der im Zentrum einige Meter gut macht und an drei Gegenspielern vorbeigeht. Im richtigen Moment steckt er den Ball durch auf den mitgelaufenen Schmitt, der das Tor aus halbrechter Position nur knapp verfehlt (8.). Dann kommen die Gäste zu ihrer ersten Torszene: Andreas Krines hat das Auge für Dominik Schüll, der in den Strafraum einläuft und den Ball nur im Fangnetz unterbringt (12.). Auf der Gegenseite ist es Arthur Krause, der den ersten Szenenapplaus erntet: Mit der Hacke bedient er den im Hintergrund gestarteten Jessy Hertinger. Der Offensivmann läuft über Rechts seinem Gegenspieler davon und geht in den 16er. Sein Schuss wird zur Bewährungsprobe für Dominik Bartholmeß, der das Leder über die Latte lenkt (20.). Die daraus resultierende Ecke kommt von Schmitt und flattert halbhoch in den 5-Meter-Raum. Bartholmeß unterschätzt diesen Eckball, weshalb Arthur Krause am zweiten Pfosten zu einer unerwarteten Torchance kommt. Sein Gegenspieler spitzelt den Ball jedoch im letzten Moment aus dem Gefahrenbereich (21.). In der 23. Minute ist wieder Zell an der Reihe: Manuel Baunacher setzt sich im Strafraum durch und bringt einen Flachpass nah vor's Tor. Hartmann spekuliert am zweiten Pfosten, hat die Rechnung aber ohne Schwarz gemacht, der sich auf den Ball schmeißt (23.).

In der nächsten Szene agiert Julian Hartmann als Vorlagengeber: Schüll kann nahezu unbedrängt in den Strafraum eindringen und sieht sich nur noch Schwarz konfrontiert. Sein Schuss kommt flach und unplatziert auf den Keeper, der sich für dieses Gästegeschenk bedankt (26.). Es folgt eine kuriose Szene: Der eingewechselte Beat Apel trottet über das halbe Spielfeld und wird mehrmals vom Ball getrennt. Doch der Ball scheint wie ein Magnet von Apel angezogen zu sein, weshalb der Außenbahnspieler in den Strafraum eindringen kann und erst kurz vor dem Tor von den Zellern gestoppt wird (32.). Wir springen in die letzte Minute vor der Pause: Die Zeller schlagen einen weiten Ball, der an Krines adressiert ist aber scheinbar unerreichbar für ihn ist. Zwischen Schwarz und seinem Libero, Daniel Engelstätter, kommt es zu einem kurzen Missverständnis, weshalb Krines wieder gefährlich in die Situation eingreifen kann. Im letzten Moment pflückt der Torwart den Ball jedoch runter - Krines kommt nicht zum Kopfball (45.). Doch der Schiedsrichter pfeifft noch nicht ab, daher kann Roßstadt noch eine letzte Duftmarke setzen: Jakob Krause versucht es aus 18 Metern. Der Gästekeeper präsentiert sich einmal mehr als Unsicherheitsfaktor und kann den Ball erst im Nachfassen aufnehmen (46.).

Nach dem Seitenwechsel beweist sich Apel als wertvolle Einwechslung, denn seine Flanke kann von Arthur Krause in's 1:0 umgemünzt werden. Was war passiert? Krause nimmt die Flanke am 5-Meter-Punkt auf und behauptet sich gegen zwei Zeller. Nun muss er den Ball nur noch an Bartholmeß vorbei in die Maschen legen (45.). Krause präsentiert sich in dieser Szene quirlig und zweikampfstark, wohingegen die Defensive der Gäste in ihre Einzelteile zerfällt. Roßstadt hat das Momentum nun auf seiner Seite: Joker Sebastian Heil setzt zur Flanke an und findet Grecksch. Etwas glücklos verpasst der Stürmer nur um Haaresbreite mit dem Kopf (61.). In der 63. Minute gelingt der SpVgg dann die Vorentscheidung: Hertinger schaltet in den fünften Gang und geht in den Strafraum, wo er trocken und ansatzlos zum 2:0 abstaubt.

Es bricht die Endphase an: Der ebenfalls eingewechselte Philipp Eigner bekommt die Kugel am 16er-Eck in den Fuß gespielt und sieht den heranstürmenden Apel, der aus 20 Metern draufhält und das Tor nur sehr knapp verfehlt (70.). Für die SpVgg tun sich von Minute zu Minute mehr Räume auf, bei den Gästen klafft ein riesiges Loch im Mittfelfeld. So ist es erneut Eigner, der mit einem eröffnenden Pass von Engelstätter geschickt wird. Nun heißt es Zwei gegen Zwei. Gute Chancen, den Konter erfolgreich auszuspielen. Eigner sieht Grecksch und hebt den Ball in dessen Lauf. Grecksch schüttelt seinen Gegenspieler ab und will im Zentrum zurück auf Eigner stecken, doch der Keeper ist auf der Hut und macht die Tür zu (78.). In der 83. Minute versucht sich Hertinger erneut mit einem Sololauf. 40 Meter quer über den Platz. Das kostet Kraft, weshalb am Ende die Übersicht fehlt - die mitgelaufenen Beat und Eigner sind in dieser Situation gänzlich unbewacht (83.) Dennoch: Hertingers Schussversuch streift den Pfosten und reiht sich damit ein in eine handvoll weiterer guter Chancen, die die SpVgg in der 2. Halbzeit liegen lässt.

Die Roßstadter Reserve gewinnt verdient mit 2:0 - heute hätte die Schwarz-Elf aber mehr für das Torverhältnis tun können. Die ersten 45 Minuten verläuft für die Heimmannschaft sehr durchwachsen. Nach der Pause agiert die stabile Defensive um Daniel Engelstätter, Johannes Meier und Tizian Pappenheimer als Dosenöffner für ihre Vorderleute. Immer wieder gelangen verwertbare Bälle ins Halbfeld. Hertinger, Grecksch und Co. spielen schließlich ihre Schnelligkeit aus und zermürben die Zeller. Auch Schwarz kann sich heute für seinen Einsatz zwischen den Pfosten auf die Schulter klopfen lassen. In drei Einsätzen als Torwart hat er erst einen Gegentreffer kassiert. Seine Abstöße kommen immer wieder gefährlich. Weiter so!

Tore:
1:0 45. Minute - Arthur Krause
2:0 63. Minute - Jessy Hertinger
(PE)

Müder A-Klassen-Kick zwischen Untersteinbach und Roßstadt endet 0:0

Roßstadt gibt in Untersteinbach den Takt an, kann sch aber keine zwingenden Torchancen erspielen. Die Heimmannschaft fährt immer wieder gefährliche Konter, die jedoch mangels Chancenverwertung verpuffen.

Untersteinbach - 16. August An diesem verregneten Sonntagnachmittag trennen sich Untersteinbach und Roßstadt mit einem torlosen Remis. Ingesamt ein leistungsgerechtes Ergebnis in einem mäßigen A-Klasse-Spiel.

Roßstadt hat zwar über weite Strecken mehr Spielanteile, ist aber viel zu harmlos vor dem Tor. Untersteinbach verlegt sich mehr aufs Kontern, was auch mehrfach gut funktioniert. Doch die Hausherren lassen teils 100%-ige Torchancen liegen. Zum Rest des Spiel passt die Leistung des Schiedsrichters, der mehrmals sehr zweifelhafte Abseitssituationen gegen Roßstadt entscheidet. Gerade in der Schlussphase verkommt die Partie zu einem regelrechten Gebolze.

Roßstadts Defensive bleibt auch in diesem Spiel das Prunktstück. Mit sieben Punkten führt die SpVgg die Tabelle nach wie vor an. Am 23. August geht es zu Hause gegen Zell weiter.

Tore:
Fehlanzeige
(SS)

 

Roßstadt überwindet Augustsyndrom und fährt gegen Spielgemeinschaft aus Wülflingen/Haßfurt drei Punkte ein

Roßstadt drückt in den ersten 45 Minuten, der Führungstreffer gelingt jedoch nicht. Nach der Pause erlösen Tobias Baum und Benjamin Beetz die Hausherren. In der 83. Minute macht Fabian Schwinn den Sack zu. Das 3:1 von Florian Hofmann ist nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Roßstadt - 9. August Schon vor einer Woche rieben sich die Anhänger der SpVgg verwundert die Augen, als Roßstadt die drei Punkte zum Saisonauftakt einfahren konnte. In den vergangenen Jahren war die SpVgg gerade im August ein gern gesehener Punktelieferant. Mit dem 3:0 in Limbach hat die Elf von Florian Schinzel diese Rolle sofort abgestreift. Doch gegen die Reserve der Spielgemeinschaft aus TSV Wülflingen und FC Haßfurt musste erneut der Beweis angetreten werden, dass die schweißtreibende Vorbereitung Früchte getragen hat.

Den Anfang macht Manuell Thomann, der in dieser Szene durchs Mittelfeld pflügt und seine Gegenspieler zu Statisten degradiert. Sein punktgenauer Pass landet bei Tobias Baum, der auf Höhe des 16ers Maß nimmt, aber nur den Pfosten trifft (26.). Ein sehenswerter Angriff - ohne Erfolgserlebnis für die SpVgg. Wenig später ist es Stefan Pappenheimer, der die Kugel nach vorne treibt. Der Roßstadter sieht Sebastian Baumgartl, der sich halbrechts vor dem Tor bereit macht und das Gehäuse nur knapp verfehlt (27.). Es geht weiter in der 33. Minute, wo Benjamin Beetz mit der Hacke auf Baum verlängert. Baum legt rein auf Michael Römmelt, der einen Hacken schlägt, auf Grund der verdeckten Schussbahn aber nicht zum Zug kommt und uneigennützig auf Thomas Bauerschmitt querschiebt. Bauerschmitt vertendelt schließlich den Ball. Dennoch: Dieser Angriff zeigt, wie man den Gegner schnell und direkt überrumpelt. Die linke Angriffsseite ist heute blendend aufgelegt. Kurz vor der Pause gewinnt das Spiel weiter an Fahrt, es wird hektisch. Beetz hebt eine Flanke auf Baumgartl, der mit dem Rücken zum Tor länger braucht, um sich in Stellung zu bringen. Sein Schuss wird schließlich geblockt (48.). In dieser Phase sehen die Zuschauer viele Nicklichkeiten, der Schiedsrichter bleibt aber weitestgehend souverän. Die SpVgg kann sich einen klaren Feldvorteil herausspielen, die Gäste bleiben ohne nennenswerte Torchance. Zur Halbzeit müsste es 2:0 stehen, würde die SpVgg die Angriffe konsequent zu Ende spielen.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden: Erneut versucht es Beetz mit einer Flanke auf Baumgartl. Der Roßstadter Angreifer nimmt den Ball direkt mit einem Volleyschuss ab, verfehlt aber knapp. Dennoch sehenswert. In der 55. Minute ist es dann soweit: Bauerschmitt bringt über Rechts die Hereingabe, Baum springt in den Ball und überwindet den inkonsequenten Gästekeeper. Ferdinand Fallenbacher kann sich hier nicht recht entscheiden, ob er nun auf der Linie bleiben oder rauskommen soll. Nun läuft es wie am Schnürchen für die Hausherren: Beetz kann auf der linken Flanke unbedrängt Raum gut machen und sieht einen festgewurzelten Fallenbacher zwischen den Pfosten. Sein platzierter Schuss trudelt ins linke unter Eck - es steht 2:0 (62.). Dann darf auch der zweite Knetzgauer Neuzugang ran: Römmelt schnappt sich einen ruhenden Ball aus gut 25 Metern, legt sein Körpergewicht in den Schuss und prüft Fallenbacher. Dieser muss sich strecken, um den Ball zu erreichen (67.). Ein weiterer Römmelt-Freistoß aus ähnlicher Distanz wird zum gefährlichen Aufsetzer und fordert Fallenbacher, der in die untere Ecke abtauchen muss (73.). Jetzt endlich kommen die Gäste zu ihrer ersten Torszene: Daniel Dülger wird im Strafraum freigestellt und taucht vor Schinzel auf. Aus kurzer Distanz versagen Dülger die Nerven - Schinzel wehrt ohne größere Probleme ab (81.). Eine Minute später ist es Bassem Barbich, der mit einem Distanzschuss aus 18 Metern knapp verfehlt (82.).

Roßstadt macht es hingegen besser, wir springen in die Schlussphase: Die Ecke von Römmelt verpassen zwei Roßstadter, doch am zweiten Pfosten taucht Fabian Schwinn auf und zieht ansatzlos ab. Sein Schuss schlägt halbhoch neben dem rechten Pfosten ein (83.). Gibt es hier ein Déjà-vu? Schließlich stand es in Limbach zur Pause auch 0:0 und am Ende durfte die SpVgg mit 3:0 den Sieg bejubeln. Heute sollte es jedenfalls nicht bei diesem Ergebnis bleiben. Zunächst versuchen sich Römmelt und Bauerschmitt mit einer Kombination. Im Strafraum angekommen will Römmelt, beharkt von zwei Gegenspielern, den Ball über die Linie drücken. Doch Fallenbacher schmeißt sich im letzten Moment auf den Ball und verhindert das 4:0 (92.). Wir gehen in die 96. Minute, es folgt eine ManU-Gedächtnisecke, die Gästekapitän Florian Hofmann über die Torlinie grätscht. Es bleibt natürlich bei diesem 3:1, die SpVgg hat erneut Grund zum Jubeln und steht vorerst auf dem 1. Tabellenplatz. Sechs Punkte. Saisonstart geglückt. Untersteinbach kann kommen.

Tore:
1:0 55. Minute - Tobias Baum
2:0 62. Minute - Benjamin Beetz
3:0 83. Minute - Fabian Schwinn
3:1 96. Minute - Florian Hofmann
(PE)

 

Reserve kassiert unnötige aber verdiente 1:3-Pleite gegen Ziegelange

Roßstadt beginnt forsch, verliert mit dem 0:1 von Stefan Böttcher und der Auswechslung von Stefan Schwarz aber den Faden und gibt die Partie am Ende mit 1:3 aus der Hand.

Roßstadt - 9. August Nach dem verdienten 1:0-Auftaktsieg gegen Limbach forcierten die Roßstadter auch an diesem Sonntag einen Dreier. Fulminant in die Partie gestartet sollte am Ende aber alles anders kommen:

Die erste Torchance datiert aus der 14. Minute: Roman Hermann bringt den Eckball auf den ersten Pfosten, wo Tobias Neundorfer gegen drei Mann ankämpfen muss und den Ball beinahe über die Linie drückt. Wenig später ist es Spielertrainer Stefan Schwarz, der den Ball im Mittelfeld stark erobert und diesen an Patrick Macht weitergibt. Roßstadts Routinier sieht auf der linken Seite Neundorfer durchstarten, der seinen Gegenspieler alt aussehen lässt und wiederum auf Macht durchsteckt. Auf Höhe des 16ers fackelt Macht nicht lange rum und versucht es mit einem Aufsetzer, der jedoch an den Pfosten geht. Der FC kann sich in dieser Situation nicht befreien und so bringt sich Neundorfer mit einem Nachschuss aus halblinker Position ein - nun ist Stefan Benz auf dem Posten und blockt den Schuss (18.). Auf der Gegenseite kommen die Gäste zu ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion: Eine halbhohe Flanke geht an Freund und Feind vorbei, Stefan Heß weiß dies auszunutzen und läuft im Rücken der Abwehr ein. Der flache Schuss wird von Arthur Krause abgewehrt (22.). Es sollte nicht die letzte sehr gute Rettungstat von Krause bleiben. Doch zunächst bleibt Roßstadt am Ball: Aus dem Halbfeld geschlagen lässt Enrico Murathodzic den Ball durchrutschen, Neundorfer steht - wie man im Fußball so schön sagt - da, wo er als Angreifer stehen muss und profitiert von diesem groben Schnitzer. Der Torwart vergrößert seine Körperfläche klug und zwingt Neundorfer dazu, die Anspielstation am langen Pfosten zu suchen, wo Dominik Hofmann knapp verpasst (28.) Hier und heute muss es mindestens 2:0 für die Hausherren stehen, stattdessen folgt die Strafe auf dem Fuße: Der nun folgende FCZ-Konter wird von den Gästen gut ausgespielt. Tizian Pappenheimer und Johannes Meier sehen sich vier Gegenspielern gegenüber und kommen nicht an den Ball. So ist es Krause, der den Schuss zunächst hält. Der glücklose Stürmer schnappt sich jedoch den Abpraller und legt rüber auf Stefan Böttcher, der nur noch einschießen muss (29.).

Beflügelt von der Führung dreht Ziegelanger auf: Es folgt eine schnelle und sehenswerte Kombination von Sebastian Curth und Tobias Wöhrl, wobei Wöhrl von Curth mit der Hacke eingesetzt wird. Dessen Bums kann Krause nur mit den Fäusten abwehren (31.). Die SpVgg ist nun komplett von der Rolle: Curth kommt unbedrängt aus rund 20 Metern zum Schuss, erneut muss sich Krause ganz lang machen (35.). Zuvor verlässt Schwarz den Platz. Ein spürbarer Rückschlag für die komplette Elf, die hier auf dem Platz steht. Und Ziegelanger lässt nicht locker: Heß macht Meter gut und schüttelt Hofmann ab. Sein Pass in die Tiefe wird von Stefan Krumpfholz nur knapp verpasst (38.). Weiter gehts in der 41. Minute: Curth läuft über Rechts bis an die Grundlinie. Die Flanke landet zwischen den Füßen von Pappenheimer, der vertendelt und Böttcher die Möglichkeit zum 0:2 eröffnet. Erneut muss Krause retten, im Nachfassen fängt er den kullernden Ball vor der Torlinie ab. Kurz vor der Pause kann Roßstadt einen Entlastungsangriff fahren und bekommt einen Freistoß zugesprochen. Volker Kalks, heute als Defensivorganisator häufig gefragt, befördert den Freistoß in den 16er, wo Ziegelangers Keeper vogelwild umhergeistert und Marcel Kürschner zum Einschießen einlädt. Kürschners Ball aus der Luft zischt knapp am langen Pfosten vorbei (42.). Dann geht es in die Pause, Durchschnaufen bei knapp 30 Grad.

Für die Gäste geht es nach dem Seitenwechsel ansatzlos weiter: Wöhrl dringt von der linken Seite in den Strafraum ein und bedient sich eines schon vor Jahrzehnten in Roßstadt erfundenen Fettsauschusses, den Krause an die Latte ablenkt. Den Abpraller kann Böttcher mittels Flugkopfball zum 0:2 verarbeiten (51.). Böttcher - sonst zwischen den Pfosten unterwegs - zeigt der Roßstadter Offensivabteilung, wie man knipst. In der 60. Minute schickt Neundorfer den eingewechselten Florian Oppelt mit einem langen Ball, dieser gerät beim Schuss in Hinterlage und verfehlt das Tor weit. Nun darf wieder Ziegelanger ran: Heß setzt sich auf dem Flügel durch und testet Krause mit einem abermals wuchtigem Schuss, Krause zieht die Faust aber noch rechtzeitig hoch (61.). Die schnellen Flügelspieler und Stürmer des FCZ versetzen die Roßstadter Defensive um Pappenheimer, Kalks und Meier immer wieder in Alarmbereitschaft, was den großen Löchern in der Rückwärtsbewegung geschuldet ist. Die drei bügeln aus, was es auszubügeln gibt - und Ziegelanger fährt keinen Gang zurück: Yannick Hofmann geht in den 16er und prüft Krause. Pappenheimer kommt nicht an den Abpraller und so ist es erneut Hofmann, dessen Schuss jedoch verzieht (65.). In der 71. Minute nutzt Roßstadts Dominik Hofmann eine kurze Uneinigkeit im Abwehrverbund des FC aus und kommt aus acht Metern zum Schuss - Benz hält. Die vergebene Torchance mündet - wie soll es anders sein - erneut in einem Konter der Gäste. Mit großen Schritten befördert Murathodzic den Ball in die Roßstadter Spielhälfte, wo Kalks dazwischengeht und den Durchmarsch verhindert (72.). Zwingend notwendig und in diesem Fall auch mit Gelb geahndet. Die SpVgg kommt nun mit der letzten Luft zu einem kleinen Zwischenhoch: Die Flanke von Kürschner landet mustergültig auf dem Kopf von Matthias Grecksch, der hochsteigt aber knapp verfehlt (74.). Das Toreschießen bleibt heute den Gästen vorbehalten, in diesem Fall zu Gunsten der SpVgg: Roßstadt bekommt einen Elfmeter zugesprochen. Hermann läuft an, findet seinen Meister aber in Benz. Der Ball landet vor den Füßen von Neundorfer, der etwas überrascht abprallen lässt und dabei zusieht, wie Murathodzic das Spielgerät in die eigenen Maschen klärt (76.). Roßstadt gelingt tatsächlich der Anschluss.

Doch der FCZ wird dadurch nur noch weiter aufgestachelt und setzt auf den frühzeitigen Knockout: Scheinbar unbeeindruckt von der drückenden Luft und geschult vom vielen Weinberglaufen walzt Heß in Richtung des 16ers, legt dort auf Curth, der aus kurzer Distanz zum 3:1 aus Sicht des FC einnetzen kann (83.). Die Ziegelangerer könnten hier und heute noch höher gewinnen, so lässt Daniel Skoberla in der 89. Minute eine Chance aus zentraler Position liegen, sein harmloser Schuss landet in den Händen von Krause. Die SpVgg verliert kurz vor der Halbzeit komplett den Faden und gibt dieses Spiel aus der Hand. Ziegelanger nimmt die drei Punkte völlig zurecht mit nach Hause, gegen die schnellen Spitzen war heute kein Kraut gewachsen. Für die SpVgg gibt es in zwei Wochen wieder Gelegenheit, sich zu beweisen. Dann ist Zell zu Gast in Roßstadt.

Tore:
0:1 29. Minute - Stefan Böttcher
0:2 51. Minute - Stefan Böttcher

1:2 76. Minute - Enriko Murathodzic (Eigentor)
1:3 83. Minute - Sebastian Curth
(PE)

Roßstadt revanchiert sich für Auftaktpleite im letzten Jahr - Sechs Punkte gegen Limbach

Zunächst konnte sich die Reserve mit einem knappen 1:0 durchsetzen. Im Anschluss drehte die 1. Mannschaft nach verhaltenen 45 Minuten in der Endphase auf und fertigte den TSV mit 3:0 ab. Tobias Baum trug sich mit zwei Toren in die Torschützenliste ein.

Limbach - 2. August Am ersten Spieltag konnte die Reserve um Jakob Krause die ersten drei Punkte einfahren. Der Neuzugang aus Steinbach sollte mit seinem verwandelten Elfmeter auch gleich zum Matchwinner werden (45. Minute). Zuvor setzte Spielertrainer Stefan Schwarz den in den 16er gestarteten Florian Oppelt ein. Limbach konnte sich nur noch mit einem Foul behelfen und so durfte Krause vom Punkt antreten. Krause traf links, der Torhüter sprang ins andere Eck - klassisch verladen.

Um 15 Uhr war dann auch die 1. Mannschaft gefragt. Florian Schinzel gab sein Debüt als Trainer, mit dabei waren auch die weiteren Zugänge aus Knetzgau sowie der ehemalige Eintracht-Jugendspieler Manuel Thomann. Die 1. Halbzeit lief zunächst zäh an, Torchancen waren Mangelware. Ingesamt hatte Roßstadt mehr Spielanteile, ohne jedoch zwingende Abschlussmöglichkeiten zu produzieren. Der TSV gewann in der Schlussphase Anteile hinzu. So gesehen in der 38. Minute, wo eine hohe Flanke für Torsten Stößel am zweiten Pfosten unverwertbar blieb. Der Limbacher verzog diesen Ball. Nach der Pause drehte Roßstadt dann auf: Die Tore von Michael Römmelt (48.) und zweimal Tobias Baum (69. + 90.) entschieden die Partie zu Gunsten der Gäste. Schinzel verbrachte einen nahezu beschäftigungslosen Nachmittag im Roßstadter Tor. Alles in allem ein gelungener Einstand für Schinzel, Römmelt und Co. Weiter so SpVgg!

Tore - 2. Mannschaft:
0:1 45. Minute - Jakob Krause (FE)

Tore - 1. Mannschaft:
0:1 48. Minute - Michael Römmelt
0:2 69. Minute - Tobias Baum
0:3 90. Minute - Tobias Baum
(PE)

 

Roßstadter Frauenmannschaft mit fulminantem 7:0 gegen Geisfeld

Roßstadt führte bereits zur Pause mit 2:0. Mit dem 4:0 in der 55. Minute war das Spiel endgültig entschieden. Beste Spielerin auf Seiten der Roßstadter war Christin Pappenheimer. Cindy Clow, Caro Höfler und Svenja Schneider sorgten mit ihrer Abgeklärtheit dafür, dass hinten die Null stand.

Roßstadt - 31. Juli Die Elf von Stefan Schwarz durfte an diesem Freitag ihren ersten Sieg in einem Frauenfreundschaftsspiel verbuchen. Roßstadt war von der 1. Minute an die spielbestimmende Mannschaft. Die ersten 20 Minuten schaffte es Geisfeld nicht, den Ball aus der eigenen Hälfte zu bringen. Allerdings muss man den Gästen ein großes Lob aussprechen. Für eine Mannschaft, die erst seit zwei Monaten zusammen trainiert und in Roßstadt ihr erstes Spiel absolvierte, verteidigten die SV'ler vor dem Tor hervorrragend. Nichtsdestotrotz stand es nach 35. Minuten 1:0: Der Schuss von Lisa Schwinn wurde noch abgefälscht und schlug im Tor der Gäste ein (35.). Noch vor der Pause erhöhte Theresa Lindner auf 2:0, ihr Solo über die Außenbahn war für die Geisfelder nicht zu verteidigen (43.). Die Oberfranken verbuchten in den ersten 45 Minuten zwei gute Konter, einer hiervon sogar mit Pfostenpech.

Mit Anbrechen des letzten Spieldrittels ging Geisfeld im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus. Roßstadt spielte sein Konditionsplus aus. Über die Aktivposten Christin Pappenheimer, Lisa Schwinn und Theresa Lindner gelang es den Hausherren, den Gegner mehr und mehr unter Druck zu setzen. Die weiteren Tore durch Anna-Maria Böllner (49.), Lena Böllner (55.), Theresa Lindner (72.), Ramona Wazanini (81.) und Julia Engel (87.) resultierten überwiegend aus schönen Kombinationen. Alleingänge und Einzelaktionen waren Mangelware, was dafür spricht, dass sich die Mannschaft immer besser einspielt. Hervorzuheben war auch die Leistung der Roßstadter Defensive. Cindy Clow konnte 99,6 % ihrer Zweikämpfe gewinnen. Caro Höfler und Svenja Schneider schafften es trotz der geringen Beschäftigung, die Konzentration hochzuhalten, um im richtigen Moment hellwach zu sein. Svenja Schneider konnte sich mit der Zeit auch immer weider gut ins Angriffsspiel einschalten.

Alles in allem eine hervorragende Leistung der gesamten Mannschaft. Ein besonderes Lob geht an Christin Pappenheimer, die als Kapitän die Mannschaft durch die 90 Minuten führt und zu jeder Zeit 120 % Einsatz und Laufbereitschaft bringt. Mit ihrer Präsenz war sie die beste Spielerin auf dem Platz. Eine große Anerkennung gilt auch den Gästen, die sich zu keiner Zeit aufgegeben haben.

Tore:
1:0 35. Minute - Lisa Schwinn
2:0 43. Minute - Theresa Lindner

3:0 49. Minute - Anna-Maria Böllner
4:0 55. Minute - Lena Böllner
5:0 72. Minute - Theresa Lindner
6:0 81. Minute - Ramona Wazanini
7:0 87. Minute - Julia Engel
(SS)


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  Torschützen 2015/16
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1. Mannschaft
1. Baum, T. - 16 Tore
2. Baumgartl, S. - 8 Tore
3. Pappenheimer, S. - 6 Tore
4. Schinzel, F.; Hellmuth, M. - je 4 Tore
5. Thomann, M.; Römmelt, M. - je 3 Tore
6. Neundorfer, T. - 2 Tore
7. Bauerschmitt, T.; Schmitt, P.; Schwinn, F.; Beetz, B. - je 1 Tor

 


2. Mannschaft
1. Grecksch, M. - 4 Tore
2. Schwinn, B.; Hofmann, D.; Beetz, B.; Hertinger, J. - je 3 Tore
3. Oppelt, F.; Kalks, V.; Karl, M.; Bauerschmitt, T.; Schmitt, P. - je 2 Tore
4. Kürschner, M.; Weiß, P.; Baumgartl, S.; Apel, B.; Macht, P.; Friedsam, C.; Eigner, P.; Heil, S.; Krause, A.; Krause, J. - je 1 Tor

 


Mädelsmannschaft
1. Friedsam, S. - 5 Tore
2. Schwinn., L. - 3 Tore
3. Böllner, A.-M. - 2 Tore
4. Bergmann, I.; Lindner, T.; Pappenheimer, C. - je 1 Tor

Stand: 22.05.2016



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"Baslers Freistöße sind wie das wirkliche Leben: mal weich und kurz, mal hart und lang" - Jörg Wontorra (Fußball-Moderator)

"Da wir so viele Verletzte hatten, konnte der Trainer zum Schluss nur noch zwischen dem Busfahrer und mir auswählen. Der Busfahrer hatte jedoch keine Schuhe dabei, so dass ich dann ins Spiel gekommen bin." - Jan-Aage Fjörthoft (ehem. Spieler Eintracht Frankfurt)

"Die Deckung hat Angst vor ihrem schwachen Torwart. Deshalb spielt sie so gut!" - Udo Lattek (Fußballlegende)

"Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht." - Mehmet Scholl (ehem. Spieler FC Bayern München)

 

 

 




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